PSP Go nur ein Experiment?

Das die PSP Go nicht wirklich Fuß fassen kann im Markt der Mobilkonsolen ist kein großes Geheimnis mehr und langsam aber sicher kommen auch von Sony eher verhaltene Töne zum Thema »Download-Revolution«. Die verhaltenen Töne gehen mittlerweile so weit, dass Andrew House (von Sony Computer Entertainment Europe) verlauten lässt, dass die PSP Go eher dazu da war/ist um zu lernen was der Kunde möchte, nicht aber als zukünftiger Ersatz für eine PSP mit UMD-Laufwerk. Somit stehen für Sony auch nicht die Verkäufe im Vordergrund, sondern das was man daraus lernen kann.

PSP Go – Testkandidat für den Downloadmarkt?

Für mich sagt House damit mit ungewohnt offenen Worten, dass die PSP Go ein reiner Testkandidat für den Downloadmarkt ist … oder vielleicht auch war. Ein bisschen hört sich das Projekt also als gescheitert an: »We were getting signals from consumers that this was the kind of device that they wanted. But we need to recognise that consumers like their packaged media library.«

PSP Go nur ein Experiment?

Mit dem von Sony eingeschlagen Weg scheint man anscheinend noch nicht am physikalischen Medium vorbeizukommen. Wenn man etwas ins Blaue spekulieren möchte bedarf es bei der PSP vielleicht einen größeren Plattformwechsel, bzw. auch einen größeren Einschnitt in die Abwärtskompatibilität. Im Hinblick auf die immer stärker werdende Front an mobilen Touchscreen-Konsolen könnte auch bei Sony der Weg in diese Richtung gehen. Die (vielleicht durchaus wünschenswerte) Folge wäre eine komplett neue PSP 2, die die »Altlasten« abschütteln kann, neue Hardware und ein neues Bedienkonzept bietet. Momentan nagen auf jeden Fall die neuen Mitspieler wie Apple und diverse andere Handyhersteller relativ kräftig an den Marktanteilen der etablierten Mobilkonsolen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.