HDRtist – Kostenloser HDR-Einstieg

HDRtist – Kostenloser HDR-Einstieg

Seit dem 4. März geht die Einsteigerlösung »HDRtist« für High Dynamic Range-Fotos mit der Versionsnummer 1.2 an den Start. Das Programm ist weiterhin kostenlos verfügbar und macht die Bedienung für den Benutzer so einfach wie möglich. Mehr als einen Schieberegler und ein Drag&Drop-Feld für die zu verarbeitenden Fotos gibt es auch weiterhin nicht. Gespeichert wird das fertige HDR-Bild im JPG-Format und welche RAW-Dateien verarbeitet werden können, richtet sich nach dem systemeigenen »Apple ImageIO Kit«. Auch bei den Systemanforderungen begnügt sich das Programm mit wenig und läuft ab Mac OS X 10.4 und einem G4-Prozessor plus 512MB Arbeitsspeicher.

HDRtist beherrscht Pseudo-HDRs aus nur einer Bilddatei und natürlich die Verarbeitung der üblichen Belichtungsreihen, bestehend aus mehreren Fotos. Seit Version 1.2 kann man das Programm auch mit Bildordnern füttern und es erhält das eingebettete Farbprofile der Bilder auch im fertigen HDR. Ebenfalls neu ist die Anzeige der Metadaten der Fotos und die Möglichkeit die Symbolleiste anzupassen. Ist eine Belichtungsreihe mal nicht 100% deckungsgleich, kann das Programm versuchen, mit Hilfe von Verzerrungen, einen Ausgleich zu schaffen.

HDRtist ist damit alles andere als ein Einstellungsmonster, liefert aber trotzdem gute Ergebnisse. Und wie bei jedem anderen HDR-Programm auch, macht es aus einem schlechtem Bild kein besseres, nur weil man es danach als HDR bezeichnen darf. Stimmen aber die Ausgangsmaterialien, arbeitet das Programm wiederum recht ordentlich und eignet sich auch für die schnelle Korrektur an Einzelbildern. Und da die Software auch noch kostenlos ist, dürfte sie schnell zum festen Bestandteil auf der Festplatte der (Hobby-)Fotografen werden. Wer auf der Suche nach etwas mehr Einstellungsmöglichkeiten ist, wird vielleicht mit »Photomatix Pro« glücklicher, muss hier aber auch 83,30 Euro abdrücken.

HDRtist Webseite:
http://www.ohanaware.com/hdrtist/

  1. Da sieht man, dass die Technik immer noch einiges zu tun hat. Soweit ich weiß, gibt es bereits HDR-Kamera-Prototypen. In der Praxis allerdings noch unbezahlbar.
    Papierqualität, Bildschirme (oder digitale Fotorahmen) müssten dann allerdings auch noch ordentlich nachziehen.

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