Schönschriftfondue statt Buchstabensalat

Schönschriftfondue statt BuchstabensalatEin oft geäußerter Pluspunkt von Mac OS X sind die mitgelieferten Schriftarten. Natürlich wollen viele Wechsler zu Ubuntu auch unter Linux nicht auf diese Schriften verzichten. Doch leider benutzt Apple für viele dieser Schriften nicht das TrueType-Format, sondern eine angepasste TrueType-Variante. Das macht die Dateien erstmal unter Ubuntu unbenutzbar. Aber ein einfaches Konsolenprogramm mit dem leckeren Namen fondu verspricht Abhilfe.

Doch zuerst einmal muss man die Schriften ins Ubuntu-System verfrachten. Die Schriften tragen die Dateiendung .dfont und befinden sich im Mac OS X-System in den Verzeichnissen /Library/Fonts und /System/Library/Fonts. Hier sucht man sich die gewünschten Schriften aus und kopiert sie in das Ubuntu-System. Dort installiert man sich den Schriftkonverter fondu mit

sudo apt-get install fondu

Die Schrift kann daraufhin mit dem Befehl

fondu schriftart.dfont

in das TrueType-Format konvertiert werden. Die dabei entstandenen TTF-Dateien kopiert man anschließend einfach in das Schriftenverzeichnis. Schließlich aktualisiert man noch den Schriftencache mit

sudo fc-cache

und schon kann man die gewohnten Schriftarten auch unter Ubuntu genießen. Wem diese dann immer noch nicht genug sind, der kann sich über die Paketverwaltung noch weitere Schriftarten installieren. Das ubuntuusers-Wiki hält auch dazu weitere Informationen bereit.

  1. Jens Kampe

    @Kai: Ich ging mal nach der Anleitung vor, die Du verlinkt hast. Funktionierte soweit auch Alles, aber die Apple-Schriftarten schauen sowas von verschwommen aus, dass da etwa a: irgendetwas falsch lief, oder aber b: mein Geschmack bezüglich schönen Schriftarten ein vollkommen Anderer als der der Meisten sein muss. *lach*

    Von daher bleibe ich besser bei Lucida Grande und Konsorten. 😉

  2. Sehr schön, danke =)

  3. Nützlicher Tipp, danke schön 🙂

  4. … klasse! Dachte schon, ich müsste mir den ubuntu Zahn selber ziehen. 🙂 Das Thema Schrifttypen ist mir nämlich wichtig. Aber nun klappt es ja mit dem Umstieg. Danke! (ubuntu ist übrigens beeindruckend; mein erstes LINUX und ich bin – jetzt erst recht – happy).

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