Command & Conquer geht online

Command & Conquer geht online

Nun geht es doch flott voran und Battlefield Heroes war als Spiel, das sich ausschließlich durch den Verkauf virtueller Güter finanziert, wohl nur ein Testballon. Aus einem Interview, das Gamasutra unlängst mit dem Electronic-Arts-Mitarbeiter Jon Van Caneghem (Mights and Magic) führte, konnte man recht deutlich die Ankündigung von Command & Conquer Online herauslesen:

What you’re seeing with all the social gamers on Facebook… they are actually already playing strategy games whether they know it or not. Taking a franchise like Command and Conquer and expanding it to a wider audience is part of the strategy.

Dafür spricht auch, dass EA sein bald erscheinendes C&C 4 dahingehend umstricken wird. Einheiten sollen in Rollenspiel-Manier Erfahrung sammeln, verschiedene Spieler verschiedener Level mit ihren lieb gewonnenen Einheiten gemeinsam oder gegeneinander antreten können. Eine ideale Vorbereitung für den Schritt in die Welt der Micro-Payments. Interessant ist auch noch folgendes Zitat:

Direct-to-consumer is where I think most games are going, and I’ve always been a fan of the series [Command & Conquer]. The company has the same vision I do on the future of games and the future of this franchise, so I think it’s going be great.

Wenn man bedenkt, dass Command & Conquer mit acht Teilen, zehn Expansion-Packs (und der iPhone-Version) eines der ältesten, renommiertesten und erfolgreichsten Spiele aller Zeiten ist, unterstreicht das schon recht eindrucksvoll, wo EA einen wesentlichen Teil der Spielezukunft sieht (den inzwischen 12 Jahre alten ersten Teil der Serie kann man sich übrigens inzwischen kostenlos herunterladen). Für den Publisher bringt das ja auch einige Vorteile. Keine Zwischenhändler sind nötig (»direct-to-consumer«), alle Transaktionen finden zwischen Publisher und Konsumenten statt. Das bringt mehr Gewinn. Und natürlich ist der direkte Draht zum Spieler auf Kommunikations- und damit einer emotionalen Ebene sehr viel mehr gegeben. Ganz abgesehen davon kann ich the NEXT WEB nur zustimmen wenn sie behaupten:

If there’s any game that crosses generations and geek/non-geek borders, it’s Command & Conquer.

  1. Kommt das auf Facebook oder „solo“? Auf Facebook wäre ich sofort – und ich meine SOFORT! – dabei.

  2. Ich schätze, dass C&C 4 das letzte seiner Art sein wird und der Nachfolger ein reines Online-Spiel à la Battlefield Heroes (also erstmal runterladen und installieren). Also ich tippe auf »solo«, bin aber gespannt, ob EA eine Social Network Anbindung schafft, wenn schon keine Integration. Klug wäre es.

  3. Egal ob Facebook oder als Solo Spiel > bei C&C wäre ich ebenfalsl sofort dabei egal wo oder wie oder wann 🙂

    Eine gelungene Portierung auf Facebook wär allerdingswirklich klasse, da man sofort Millionen von interessierten Nutzern ansprechen würde, die sicher ebenfalls sofort einsteigen würden.

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