Drobo-Zuwachs bei Data Robotics

Drobo-Zuwachs bei Data Robotics

Data Robotics nimmt ab sofort den »Drobo S« und den »DroboElite« ins Programm auf. Der DroboElite ist für kleine bis mittlere Unternehmen gedacht und basiert auf den DroboPro, der ebenfalls mit acht Laufwerksschächten ausgestattet ist und bis zu zwei Plattenausfälle gleichzeitig verkraftet.

Der DroboElite kommt mit zwei Gigabit-Ethernet-Ports (iSCSI) und einer USB 2.0-Schnittstelle, die rein zur Geräteverwaltung verwendet wird. Als vollwertiges Storage Area Network-Gerät können sich nun auch mehrere Server gleichzeitig am DroboElite bedienen. Zugriff ist von Mac OS X, Windows, Linux und natürlich auch VMWare-Servern erlaubt. Dank dem doppelten iSCSI-Interface soll der neue Drobo Transferraten bis zu 200 MB/s bieten können. Entsprechend hoch ist auch der Einstiegspreis. 3.499 US-Dollar kostet das Gehäuse ohne Festplatten. Wer es etwas voller haben möchte, bekommt für 5.899 US-Dollar das Gerät inklusive 16 Terabyte Kapazität.

Etwas günstiger geht der Drobo S zu Werke, der bereits für 799 US-Dollar zu haben ist. Dafür gibt es einen schnelleren ARM-Prozessor für eine verbesserte Firewire800/USB2.0-Performance (bis zu 20-25 Prozent schneller) und eine eSATA-Schnittstelle an der Rückseite des Gehäuses. Auch was die Plattenkapazität angeht ist der Drobo S dem herkömmlichen Drobo mittlerweile einen Schritt voraus. Bis zu fünf Festplatten lassen sich vom Gerät verwalten. Wie auch beim Drobo Pro können hier, bei entsprechender Konfiguration, bis zu zwei Festplatten gleichzeitig ausfallen ohne das das System Schaden nimmt, bzw. Daten verloren gehen. Die Redundanz der Platten kann im laufenden Betrieb von einer auf zwei Festplatten (und zurück) gewechselt werden.

Einen kleinen Verlust gibt es aber trotzdem. Der »DroboShare NAS-Adapter« wird leider nicht mehr offiziell mit dem Drobo S kompatibel sein und Data Robotics hat anscheinend keinen Ersatz geplant. Trotzdem dürfte sich vor allem der Drobo S weiter als hochwertige und leicht erweiterbare Desktop-Festplatte beliebt machen. Wären die neuen iMacs mal mit eSATA gekommen …

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