Spielegiganten auf Einkaufstour?

Electronic Arts auf Einkaufstour?

Es gibt schon seit einiger Zeit Gerüchte, dass der Spielegigant Electronic Arts (EA) an den in letzter Zeit hier des öfteren besprochenen Unternehmen Zynga und Playfish großes Interesse zeigt. Zynga, dessen wohl Wert für den wohl bald anstehenden Börsengang auf rund 1 Mrd. US-Dollar taxiert wird, streitet aber jede Art von Vorgesprächen mit EA ab. Mit Playfish hat EA gut informierten Quellen zufolge allerdings sogar schon einen Deal. Erstaunlicherweise hat man von Activision/Blizzard und Ubisoft bisher nichts dahingehendes gehört. Denn eigentlich klingt das nur logisch. Da entsteht eine neu Sparte von Spielen und kein großer Hersteller ist mit von der Partie, sie lassen im Gegenteil viele kleine, schnell wachsende Unternehmen seelenruhig in ihrem Revier wildern. Hat man da eine Entwicklung verschlafen und will jetzt durch eine große Einkaufstour aufholen? Viele Gründe sprechen dafür. Zum Beispiel die asiatischen Spielehersteller, die mehr und mehr insbesondere auf den US-Markt drängen und genau in diesem Spielesegment ihre Chance wittern, wie kürzlich wieder zu lesen war. Also Spiel erstmal kostenlos, Monetarisierung über virtuelle Güter. Aber auch, dass das Wachstum der Social Games insbesondere bei facebook durch das Schalten von Anzeigen sehr gut beschleunigt werden kann (Zynga hat dafür alleine in diesem Jahr 50 Mio. US-Dollar ausgegeben). Und da diese ganze Geschichte rentabel ist, ist es natürlich naheliegend sich zu überlegen: wenn ich mehr reinstecke, kann ich auch mehr rausholen. Die Finanzkraft eines altgedienten Spielegiganten könnte da eine tragende Rolle spielen.

  1. Pingback: Suburb@MacVillage » Deal perfekt: EA kauft Playfish für 400 Millionen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.