Best Practice: Dunkin‘ Run

Dunkin' Run

In Deutschland präsent aber wenig bekannt ist die Fastfood-Kette »Dunkin‘ Donuts«. Die mangelnde Verbreitung mag schuld daran sein, dass deren aktuelle Werbeaktion hier nur aus der Außensicht betrachtet werden kann. Die heißt »Dunkin‘ Run« und hat es in sich. Mit einer kürzlich gelaunchten, interaktiven Webseite und einer iPhone App soll vom Netz zurück in den Laden geführt werden. Kurz gesagt geht es darum Sammelbestellungen aufzunehmen und zu koordinieren.

Von der Webseite oder mit der App (funktioniert beides gleich) kann ein so genannter »run« gestartet werden. Nach einer simplen Registrierung wird ausgewählt, um welche Zeit der Marsch zum Shop geplant ist. Über die Eingabe von E-Mail-Adressen oder Handynummern werden Freunde oder Kollegen hinzugefügt, die an der Sammelbestellung teilnehmen wollen. Aus der Speisekarte kann nun jeder aus den Speisen und Getränken wählen was er gerne mitgebracht hätte, der Initiator erhält damit eine komplette Bestelliste. Wenn ich an die kursierenden Bestellzettel denke, ist das vermutlich wirklich eine Erleichterung der Organisation.

Und man sieht die Ausbaustufen förmlich am Horizont. Erstens wäre es natürlich angenehm, die Bestellung würde direkt an die entsprechende Filiale übermittelt, sodass nur noch abholen und bezahlen nötig wäre. Zweitens wäre es noch angenehmer, wenn jeder Mitbesteller per Micropayment sofort seine Bestellung bezahlen könnte, damit entfiele auch noch das Einsammeln des Geldes. Aber auf dem Weg dorthin, hinsichtlich der Nutzung von Online-Trends für die Steigerung der Offline-Absätze, eine äußerst gelungene Aktion.

(via)

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