Hardwaretausch bei Apple

Die Apple-Stores sind wieder online und die Gerüchteküchen hatten abermals recht. Apple erneuert den Mac Pro, den iMac, den Mac mini, Airport Extreme und Time Capsule.

Mac Pro

Mac Pro:
Apples Workstation ist jetzt ab 2.299 Euro zu haben und arbeitet in der Standardkonfiguration mit einem 2,66 GHz Quad-Core Intel Xeon »Nehalem«-Prozessor, 3 GB Arbeitsspeicher (1066 MHz DDR3 ECC SDRAM) und einer 640 GB Festplatte. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist die NVIDIA GeForce GT 120 inklusive Mini-DisplayPort, die für 180 Euro gegen eine ATI Radeon HD 4870 512MB ersetzt werden kann. Der Prozessor kann für 450 Euro auf einen 2,93 GHz Quad-Core Intel Xeon aufgerüstet werden. Das Standardmodell bietet nur noch vier Ramriegeln Platz, die in einem geänderten Gehäuseaufbau (siehe Bild oben) ihr Zuhause finden. Acht Prozessorkerne (2,26 GHz) und Platz für acht Ramriegel bekommt man ab 2999 Euro. Optional stehen für dieses Modell zwei 2,66 GHz Quad-Core Intel Xeon (+1.260 Euro) oder zwei 2,93 GHz Quad-Core Intel Xeon (+2.340 Euro) zur Verfügung. Als Standard kommt das große Modell mit 6 GB Arbeitsspeicher. Eine Mac Pro Raid Karte gibt es jetzt für 630 Euro.

iMac:
Auch der iMac kommt mit erneuertem Innenleben und beginnt preislich bei 1099 Euro. Dafür bekommt man einen 2,66 GHz schnellen Intel Core 2 Duo, 2 GB Arbeitsspeicher, eine 320 GB-Festplatte und eine NVIDIA GeForce 9400M Grafikkarte. Alles verpackt hinter einem 20″-Display. Optional bekommt man beim kleinen iMac nur eine größere Festplatte (640 GB oder 1 TB) und bis zu 8 GB Arbeitsspeicher für rechnerpreisverdächtige 990 Euro. Die Modelle mit 24″-Display beginnen preislich bei 1399 Euro, wofür man einen 2,66GHz Intel Core 2 Duo, 4 GB Arbeitsspeicher, eine GeForce 9400M und eine 640 GB-Festplatte bekommt. Das mittlere Modell bietet einen 2,93 GHz schnellen Prozessor und tauscht die Grafikkarte gegen eine NVIDIA GeForce GT 120 aus. 2099 Euro kostet das Topmodell mit 3,06 GHz schneller CPU, 4 GB RAM, 1 TB Festplatte und einer NVIDIA GeForce GT 130 mit 512 MB Speicher. Somit sind auch alle iMacs mit einem Mini-DisplayPort ausgerüstet. An der Rückseite finden sich außerdem vier USB2.0-Anschlüsse, Gigabit Ethernet und ein FireWire 800-Port.

Mac mini:
Apples Kleinster ist ab sofort für mindestens 599 Euro zu haben und arbeitet mit einem 2,0 GHz Intel Core 2 Duo (2,26 GHz = 140 Euro) und einem bescheidenen Arbeitsspeicher von 1 GB (2 GB = 45 Euro). Die Festplatte ist auf 120 GB angewachsen und als Grafikkarte arbeitet eine NVIDIA GeForce 9400M. Das »Topmodell« kostet wiederum 799 Euro und ist eigentlich nur eine etwas aufgemotzte Variante der kleinen Konfiguration. Prozessor und Grafikkarte bleiben gleich, dafür gibt es 2 GB RAM (4GB = 90 Euro) und eine 320 GB-Festplatte. Maus und Tastatur muss weiterhin der Benutzer mitbringen. Alle Minis kommen mit fünf USB2.0-Anschlüssen, einem Firewire800-Port, sowie Mini-DisplayPort- und einem Mini-DVI-Ausgang. AirPort (802.11n) und Bluetooth (2.1+EDR) sind natürlich weiterhin mit an Bord.

Airport Extreme und Time Capsule
Neben einer leichten Preissenkung lernen die beiden WLAN-Router von Apple den Simultanbetrieb von 2,4 GHz und 5 GHz und es lassen sich Gastnetzwerke einrichten. MobileMe-Benutzer können außerdem über das Internet auf die Daten ihrer TimeCapsule oder Airport Express zugreifen. Die 500 GB Time Capsule kostet 269 Euro, für das Terabyte-Modell werden 449 Euro fällig. Airport Extreme kostet ab sofort 159 Euro.

MacBook Pro:
Auch das MacBook Pro 15“ hat eine kleine Änderungen bekommen. Das »mittlere Modell« arbeitet nun, wie auch der 17“-Kollege, mit einem 2,66 GHz schnellen Core 2 Duo. Für 270 Euro kann man den Laptop auf eine 2,93 GHz schnelle CPU aufrüsten. Optional steht jetzt auch eine 256 GB große SSD bereit, die zusätzliche 705 euro kostet.

  1. Pingback: MacVillage.de » Apple legt Software nach

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