Der »Mac mini« von Dell

Dell hat mit dem »Studio Hybrid« einen Konkurrenten zum Mac mini an den Start gebracht. Vom Design her kommt man, meiner Meinung nach, zwar nicht nicht an Apples kleinen Rechner ran, aber Technik und Preis stimmen auf jeden Fall. Nur das Betriebssystem (Windows Vista) eben nicht.

Die kleinen Dell-Rechner wiegen ca. 2,18 kg, sind 196,5 mm lang, 71,5 mm hoch, 211,5 mm tief und in diversen Farbvarianten erhältlich. Das Einstiegs-System kostet 469 Euro, wofür man einen Intel Celeron-Prozessor mit 2,0 GHz, eine 160 GB-Festplatte und 1 GB Arbeitsspeicher bekommt. Für 55 Euro Aufpreis steckt bereits ein Intel Pentium Dual-Core-Prozessor (T2390) mit 1,86 GHz im Gehäuse. Interessant wird es aber erst mit dem »kleinsten« Core 2 Duo-Prozessor mit 2,0 GHz, der für 115 Euro Aufpreis zu haben ist.

Der Studio Hybrid ist außerdem standardmäßig mit einer HDMI- und einer DVI-Schnittstelle ausgerüstet. Für 849 Euro bietet Dell auch einen der Minirechner mit Blu-ray-Laufwerk an. Damit ist der Studio Hybrid auch eine Option für ein Media-Center im Wohnzimmer. Mehr externen Festplattenspeicher kann man über die fünf USB 2.0-Anschlüsse oder den IEEE1394a-Anschluss (4-polig) hinzufügen. Intern bietet Dell 2,5″-Festplatten mit maximal 320 GB an. In allen Modellen arbeitet ein »Integrated Intel Graphic Media Accelerator 3100«.

Alles in allem ein solides Angebot, bei dem das Design zur Geschmackssache wird, aber immer noch besser ist als der Einheitsbrei, den man ansonsten vorgesetzt bekommt. Der Studio Hybrid macht auf jeden Fall Lust auf eine Runderneuerung des Mac mini.

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