Mobiles Sicherheitsrisiko?

Momentan geht das Programm »eWallet« (iTunes-Link) durch ziemlich viele Blogs. Die 7,99 Euro teure Software für iPod touch und iPhone stammt von Illiumsoft und speichert Kreditkartendaten, PINs, Login-Daten, Passwörter und diverse Benutzer-Accounts. Eben alles, was man nicht unbedingt immer im Kopf parat hat. Dazu sieht das Programm noch ziemlich schick aus und sichert alle Daten mit einem Master-Passwort und einer 256-bit AES Verschlüsselung.

Das ist immerhin schonmal besser, als seine Kreditkartendaten und Passswörter einfach als Notizzettel zu speichern. Und die 256-bit AES Verschlüsselung ist ebenfalls eine feine Sache, sofern das Master-Passwort nicht unbedingt der Firmenname ist, oder vielleicht doch der Name seines Rauhaardackels.

Der ein oder andere Administrator bekommt wahrscheinlich jetzt schon einen roten Kopf, wenn es um das iPhone geht. Jede Menge sensible Daten könnten auf dem Mobiltelefon hinterlegt sein. Adressdatenbank und Kalender interessieren vielleicht weniger. Exchange-Konto, eingerichtete VPN-Verbindung ins Firmennetz, wichtige Notizen und jetzt vielleicht auch noch alle wichtigen Daten aus dem Geldbeutel, interessieren schon eher. Kurzum: Geht das iPhone mal verloren, müssen ziemlich viele Hebel in Bewegung gesetzt werden.

Und wer hat sein iPhone schon so eingerichtet, dass man es erst nach der Eingabe seines vierstelligen Codes verwenden kann?

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