Mediaserver – Verzweifelt gesucht

In einem kleinen Heimnetz wäre es natürlich komfortabel, seine Musik und andere Unterhaltung überall verfügbar zu haben. Problematisch wird es, wenn man mehrere verschiedenartige Clients hat, die alle auf die Sammlung zugreifen sollen. Hier werkeln beispielsweise der Mac OS X-Player iTunes, die Linux-Player Rhythmbox und Quod Libet sowie eine Playstation 3 im Netz.

Momentan wird die Sammlung über eine iTunes-Mediathek auf einer Time Capsule verwaltet. Das ist ok, da auch die Linux-Player auf die Sammlung per Dateifreigabe zugreifen können. Allerdings können neue Medien nur über iTunes hinzugefügt werden, da iTunes nicht merkt, wenn sich neue Medien in den Ordnern der Sammlung befinden. Zudem bleibt die PS3 außen vor.

Dann gibt es auch noch MediaLink. Das streamt schön zur PS3, allerdings muss dazu ein OS X laufen. Mein Heimserver, der einzige Rechner, der immer verfügbar ist, segelt unter der Debian-Flagge, also ist das auch keine zufriedenstellende Lösung.

Schlussendlich ist da Firefly, auch bekannt als mt-daapd. Das arbeitet gut mit iTunes und meinen Linux-Playern zusammen, bietet allerdings kein UPnP, um zur PS3 zu streamen. Ebenso findet man im Netz Berichte im Zusammenhang mit CoverFlow-Problemen, weswegen ich zögere, mich auf diese Reise zu begeben.

Warum gibt es eigentlich immer noch soviele unterschiedliche Standards bei den Streaming-Protokollen? Kann da keiner mal aufräumen?

  1. Superguppy

    Ich würde es vor allem toll finden, wenn bei freigegebener Musik der Zähler global mitzählen würde. Mich interessiert es doch ziemlich, Auswertungen aus meinem Hörverhalten zu erstellen und zu begutachten (Lieblingstitel, Lieblingsalbum im letzten Jahr, schon ewig nicht mehr gehörte Lieder, usw). Eine Zeit lang hatte ich auch die iTunes-Mediathek auf einem Server und habe abwechselnd von 2 iTunes aus darauf zugegriffen. Auch mühsam. 🙁

  2. „Kann da keiner mal aufräumen?“

    – Nein. 😉

    Das auszugübeln wäre aber sicher eine Marktlücke. Irgendeinen Server basteln, der dann die verschiedenen Protokolle beherrscht und auch Schreibzugriffe ermöglicht, sollte doch im Bereich des Möglichen liegen. Wahrscheinlich ist die ganze Technik noch nicht so weit verbreitet. Bei mir zuhause arbeiten zwar diverse Rechner, aber außer einer Squeezebox zum Radiohören ist nichts die Musik betreffendes weiter installiert.

    Viele Leute scheinen sich dann auch an eine Technik zu binden oder haben schlicht wenig Interesse an der Materie.

  3. TwonkyVision für deine PS3 – kann zumindest mit der iTunes Datenbank umgehen. Vielleicht klappt das dann ja über einen Samba / NFS Share?
    Alle 30 Tage restarten und nicht als root ausführen, dann brauchst du keinen Key kaufen 😉

  4. Das hätte aber immer noch den Nachteil, dass neue Musik über iTunes hinzugefügt werden muss, damit iTunes sie erkennt. Bedeutet wiederum, ich hätte immer noch (mindestens) einen Master-Client, der am Server vorbei arbeitet…

  5. Tja, Marktlücke erkannt!

    1.Jetzt schnell noch 500.00 € von den Eltern als Startkapital borgen und alle guten OpenSource Programmierer zusammen trommelt.

    2. ….

    3. Profit

    Gute Nacht 😉

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