Winterzeit = Virenzeit ?!

Nachdem nun auch hier die ersten Flocken fallen, bin ich mal innerlich die Checkliste für den Winter durchgegangen:

  • Heizung eingeschaltet? »»» erledigt.
  • Wasserleitung für den Garten abgedreht? »»» erledigt.
  • Winterklamotten rausgeholt? »»» erledigt.
  • Winterreifen aufs Auto geschraubt? »»» erledigt. (Übrigens ein unvergleichliches Erlebnis, mit einem Hammer auf die Alufelge eines neuen Astra zu hauen, weil diese sich festgefressen hat)
  • Virenschutz für den Rechner erneuert (Im Winter werden ja bekanntlich mehr Viren in Umlauf gebracht als im Sommer)? »»» brauch ich nicht mehr, hab ja jetzt nen Mac…

…Moment?! Noch vor wenigen Jahren war dieser Punkt ein doch sehr wichtiger für mich, da ich fast vollständig auf fensterlnde Betriebssysteme setzte. Im Winter wurde ich dann regelmäßig Opfer von zwielichtigen Zeitgenossen, die anscheinend meinen, einen Virus programmieren zu müssen, nur weil das Freibad gerade zu hat. Nun werkelt bei mir ein Apfel, umgeben von ein paar großen und kleinen Pinguinen. Die diversen Horrormeldungen von BKA, Günther Jauch und Co. sollten mir also nur ein müdes Lächeln entlocken.

Aber wie lange noch? Alternative Betriebssysteme wie die von mir eingesetzten sind auf dem Vormarsch und mit ihrer Verbreitung wächst auch die Attraktivität für gelangweilte (oder von dubiosen Gestalten bezahlte) Experten, sich der diversen Sicherheitslücken anzunehmen und diese auszunutzen. Sicher, die genannten Systeme sind von ihrer Struktur her nicht so anfällig wie andere, doch komplexe Programme, wie es Betriebssysteme nun mal sind, können und werden niemals ohne Fehler oder Schlupflöcher geschrieben werden. Und dies hat nichts mit der zugrundeliegenden Hardware-Architektur zu tun.

Also, liebe Tuxe und Mac-User, beeilt euch mit dem Verspotten Belächeln der leidgeprüften Fensterfreunde, es könnte bald auch uns treffen!

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