Beitrag vom 1 August 2010 18:50

Ein Blick ins iPad-Backup

Auch wenn iTunes hin und wieder etwas sehr lange für die Datensicherung benötigt, ist das automatische Backup eines iPads (oder iPhones) eine durchaus praktische Sache, die sich unter anderem auch zur Installation weiterer (oder neuer) Geräte einsetzen lässt. Die Sicherung kann durchaus mit einem Mac OS X-Image, beispielsweise erstellt mit dem Carbon Copy Cloner, zur Installation neuer Geräte verglichen werden.

Ist ein iPad fertig eingerichtet und die Datensicherung durchgelaufen, lassen sich theoretisch beliebig viele andere Geräte mit diesem »Image« bestücken, vorausgesetzt man setzt stets den selben iTunes-Account dafür ein. Wird ein frisches iPad in iTunes registriert, bekommt man automatisch die Wahl das iPad aus einem vorhandenen Backup wiederherzustellen, oder es wirklich als neues Gerät einzurichten. Wird die Wiederherstellung gewählt, sorgt die Backup-Funktion dafür, dass eine 1:1-Kopie des Originalsystems auf das neue Gerät gespielt wird. Und das schließt beispielsweise auch In-App-Käufe von Magazin-Apps mit ein. Diese lassen sich zwar jederzeit auch neu aus den Apps heraus laden, aber über die Backup-Funktion geht das in der Regel schneller. Wer also 2+ iPads installieren will und diese beispielsweise mit einem Pool an Apps und Inhalten ausstatten will, kann dies mit der Wiederherstellung schnell und einfach realisieren.

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Marc Grove
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Beitrag vom 22 Juli 2010 14:06

Secret Maryo Chronicles

Wie bereits Kopfgrafik und Titel erahnen lassen, handelt es sich bei »Secret Maryo Chronicles« um ein Spiel, das dem populären Super Mario sehr ähnlich ist. In der Tat orientieren sich Gameplay, Grafik und Hintergrundmusik sehr stark am Original. Dabei stehen unzählige Levels mit verschiedenen optischen Aufmachungen und steigendem Schwierigkeitsgrad zur Verfügung.

Ähnlich, wie in Super Mario (das natürlich auf lizenzrechtlichen Gründen auf der Webseite des Herstellers nie genannt wird) erfolgt der Zugang zu den einzelnen Levels über eine Weltkarte, in der man die Spielfigur aus der Vogelperspektive sehen und steuern kann. Erfolgreich absolvierte Levels können so jederzeit ein auch weiteres Mal gespielt werden.

Neben einer schicken Grafik (die auf beliebige Auflösungen skaliert) bietet das Spiel einen In-Game Leveleditor, Speichern und Laden zu jedem beliebigen Zeitpunkt sowie einige weitere kleine Annehmlichkeiten. Freunden von Super Mario oder anderer Jump & Run Spiele, kann ich für Secret Maryo Chronicles nur meine Empfehlung aussprechen.

Das Spiel läuft unter Windows, Linux sowie Mac OS X und ist kostenlos erhältlich. Bei Gefallen am Spiel ist eine kleine Spende erwünscht, die die Weiterentwicklung dieses Open Source Projekts sichert.

Webseite:
http://www.secretmaryo.org/

Christoph Kamon
Gespeichert in: Software

Beitrag vom 20 Juli 2010 21:57

Tausche alte Kapsel gegen alte Kapsel

Eigentlich war es ja klar, dass es kein Zufall sein kann, wenn die beiden zeitgleich gekauften MacVillage-Time Capsules (die übrigens mit ganzen 3 Monaten Verspätung eintrafen, soviel zum Thema »Apple hat öfters Lieferschwierigkeiten bei seinen Produkten«) im Abstand von wenigen Monaten mit einem Netzteilfehler abrauchen. Die beiden sind schließlich auch nicht ganz alleine, wie der mittlerweile geschlossene Time Capsule-Friedhof eindrucksvoll bewiesen hat.

Und so war es nur ein Frage der Zeit, bis auch Apple das Problem erkannte und ein Austauschprogramm für die defekten Kapseln startete. Beide Kapseln traten denn auch umgehend den Weg zurück zum Erzeuger an. Während die eine den Weg über einen Reseller wählte, wurde die andere direkt in den Apple Store verfrachtet. In beiden Fällen ging der Austausch trotz fehlender Kaufbelege unbürokratisch über die Bühne, wobei weder beim Reseller noch im Apple Store der Tausch sofort vorgenommen werden konnte. Eine Wartezeit von zwei Tagen ist jedoch vollkommen akzeptabel.

So könnten denn auch alle wieder glücklich und zufrieden auf der Kapsel durch die Zeit surfen, wenn man im MacVillage nicht misstrauisch wäre und sogleich auf die Seriennummern der neuen alten Time Capsules schielen würde. Denn beide Austauschkapseln liegen wiederum in dem Seriennummernbereich, der von Apple als kritisch eingestuft wurde und zum Austausch berechtigt. Der Genius-Barkeeper konnte sich leider auch keinen Reim darauf machen und verwies mit einem gequälten Lächeln auf die Hoffnung, dass das Netzteil-Problem mit den Time Capsules mittlerweile behoben sein sollte. Aber falls nicht, berechtigt die besagte Seriennummer ja zum kostenlosen Austausch…

Dennis Dirdjaja
Gespeichert in: Hardware

Beitrag vom 20 Juli 2010 09:39

Sicherer Bildschirmschoner … mit Shortcut

Wer seinen Rechner verlässt und diesen schnell absichern möchte, kann das über verschiedene Wege angehen. In den meisten Fällen reicht es in den Systemeinstellungen unter »Sicherheit« den Haken bei »Kennwort erforderlich sofort nach Beginn des Ruhestands oder Bildschirmschoners« zu aktivieren. Den Ruhezustand des Rechners aktiviert man hingegen schnell über das Tastenkürzel cmd + alt + eject. Beim Bildschirmschoner sieht es etwas anders aus, da meines Wissens nach kein Standard-Tastenkürzel für dessen Aktivierung existiert.

In den meisten Fällen wird man sich deswegen mit einer aktiven Ecke aushelfen, die unter Systemeinstellungen > Schreibtisch & Bildschirmschoner > Bildschirmschoner > Aktive Ecken zu finden sind. Wird der Mauszeiger in die entsprechende Ecke gezogen, aktiviert sich der Bildschirmschoner und damit auch die zuvor aktivierte Passwortabfrage.

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Marc Grove
Gespeichert in: MV-Inside, Software

Beitrag vom 17 Juli 2010 22:58

Kommentar: Magazine auf dem iPad

Was die Magazine im App Store angeht, sind grob gesagt zwei Kategorien am virtuellen iTunes-Kiosk vertreten. Die einen setzen auf speziell für das iPad gestaltete Seiten (beispielsweise Time, Wired oder Popular Science), die anderen (beispielsweise W&V, GEO oder brandeins) machen sich den Einstieg in den App Store vom Gestaltungsaufwand her etwas einfacher und bieten im Prinzip ihre bereits durch die Printproduktion vorhandenen PDFs im iTunes Store an. Beschränkt man sich rein auf die Leseanzeige der Apps, sind die Programme grob gesagt nett aufgemachte PDF-Reader mit einem angebauten In-App-Store und einer Archivfunktion.

Die PDF-Variante kann, von der Darstellung her, durchaus als die »Quick&Dirty«-Lösung bezeichnet werden, wobei auch hier zwischen einem speziell auf die Auflösung des iPad gestalteten PDFs und dem normalen Magazin-PDF, dass unter anderem in der hochauflösenden Variante den Weg in die Druckerei findet, unterschieden werden muss. Während PDFs mit einer Größe von 1024 x 768 Pixeln entsprechend lesbar für das iPad gestaltet werden, haben die meisten Magazin-PDFs fast A4-Größe und stellen damit den Text in der Regel auf dem iPad viel zu klein dar. Folglich muss der Benutzer die »falsche« PDF-Größe durch vergrößern/verkleinern und scrollen der PDFs manuell ausgleichen. Man stelle sich vor, man würde dem zahlenden Leser im Printbereich (oder auch auf einer Webseite) etwas ähnliches zumuten …

Die Quick&Dirty-Lösung der Online-PDFs ist mit Sicherheit auch auf die momentan aufkommende Goldgräberstimmung zum Thema digitales Magazin zurückzuführen. Je schneller man im App Store zu finden ist, desto besser und innovativer scheint man momentan wahrgenommen zu werden. Dabei kann die Entwicklung der digitalen Magazine aber in die falsche Richtung gehen und könnte sich an vielen Stellen schnell wieder als Enttäuschung entpuppen. Viele Magazinangebote im App Store scheinen immer noch im Format der Printmagazine gefangen zu sein und hoffen mit relativ geringem Aufwand ein schönes Stück vom großen Download-Kuchen abzubekommen.

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Marc Grove
Gespeichert in: MV-Inside, Mobile & Apps

Beitrag vom 13 Juli 2010 11:23

iTunes-Account ohne Kreditkarte

Die eigentlich recht banale Sache in der Überschrift ist gar nicht mal so leicht in die Tat umzusetzen, da Apple den Einzug in den iTunes Store ohne die eigenen Kreditkartendaten anzugeben, oder sich bei Click&Buy anzumelden, etwas versteckt hält. Klickt man in iTunes rechts oben im Programmfenster auf den »Anmelden«-Button wird man zwar durch diverse Eingabefelder gelenkt, muss aber ab einem gewissen Punkt zwangsweise die bevorzugten Zahlungsmethoden von Apple abnicken, ohne die die Registrierung nicht möglich ist:

Über einen mehr oder weniger eleganten Umweg lässt sich ein neues iTunes-Konto aber trotzdem dazu überreden auch ohne Kreditkarte zu existieren, um es beispielsweise rein mit iTunes-Karten zu nutzen. Der Umweg geht dabei über den App Store und ein beliebiges kostenloses Programm. Klickt man unangemeldet auf den Button »Gratis-App« taucht wieder die bekannte Anmeldemaske auf. Wird über diesen Weg ein neues Konto erstellt taucht auf einmal die Auswahl »Keine« bei den Kreditkartenoptionen auf:

Damit ist dann auch der Weg frei für einen iTunes-Account, der entweder nur die kostenlosen Apps benutzen »darf« oder aber stetig mit iTunes-Karten aus dem nächsten Elektro- oder Supermarkt aufgeladen werden kann.

Marc Grove
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Beitrag vom 12 Juli 2010 13:05

AirTunes ohne Airport Express

Die Kombination aus iTunes und Airport Express ermöglicht schon seit langer Zeit, Musik in der Entfernung abzuspielen. Dabei wird die Audioausgabe des Rechners abgegriffen und über das (drahtlose) Netzwerk übertragen. Am Ziel angekommen wird es von der Airport-Basisstation wieder in ein gewöhnliches Audiosignal übersetzt, mit dem sich die Stereoanlage speisen lässt. Grundsätzlich ist AirTunes eine tolle Idee, aber leider – für meinen Geschmack – etwas zu sehr auf spezielle Hardware beschränkt.

Während ich gestern für einen anderen Artikel, den ich für das MacVillage verfasse, recherchiert habe, bin ich zufällig auf ein Programm namens »Airfoil« gestoßen. Im großen und ganzen handelt es sich dabei ebenfalls um eine ähnliche Idee wie bei AirTunes, allerdings rein softwarebasiert. Da die Versprechen der Webseite allesamt sehr gut klangen, wurde das Programm kurzerhand von mir angetestet. (weiterlesen)

Christoph Kamon
Gespeichert in: Software

Beitrag vom 7 Juli 2010 06:59

iPad am Puls der Server

Mit dem Programm »Server Admin Remote« bietet sich das iPad für Administratoren auch als Überwachungsstation für die vorhandenen Mac OS X Server an. Das 10 Euro teure Programm lässt sich gleichermaßen auf dem iPad und dem iPhone/iPod touch einsetzen und bringt die Überwachungsdaten auf das Mobilgerät, die normalerweise über Apples »Server Admin« ausgelesen werden. Ziel der Entwickler ist es, sich mit der App mehr und mehr dem Funktionsumfang von Apples »Server Admin« anzunähern. Und das klappt so weit ganz gut.

Das Programm unterstützt die Serverversionen von Mac OS X Tiger, Leopard und natürlich dem Snow Leopard. Eine erst kürzlich (02.07.2010) erschienene Aktualisierung auf Version 2.1.2 behebt zudem noch einige Programmfehler im Zusammenspiel mit dem iPad. Dazu gibt es eine Server Versionserkennung und der Zustand der Server-Liste wird nun gespeichert.

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Marc Grove
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Beitrag vom 5 Juli 2010 13:29

Das ewige Akku-Dilemma

Zwar bin ich auf dem Mac-Sektor längst kein »alter Hase«, aber mein MacBook Pro hat mittlerweile auch schon so einiges erlebt und ist momentan drei Jahre alt. Vor etwa einem Jahr musste es wegen eines Bildschirmdefekts in Reparatur, aber dank AppleCare hat mir das keine Kopfschmerzen bereitet. Alles in allem eigentlich ein tolles Gerät, das brav seinen Dienst verrichtet. Der einzige große Schwachpunkt, ist der Akku dieses Geräts. Genauer gesagt … die Akkus … (weiterlesen)

Christoph Kamon
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Beitrag vom 29 Juni 2010 21:46

Safari mit Little Snapper

Freunde der Software »Little Snapper« können zum Sammeln ihrer Schnappschüsse mittlerweile auch eine Safari-Erweiterung beim Hersteller runterladen. Die Erweiterung nistet sich in der Symbolleiste von Safari ein und zeigt auf Knopfdruck ein kleines Fenster mit dem Namen der Webseite, einer optionalen Beschreibung und einem Eingabefeld für die Tags des Screenshots. Bewertungen können ebenfalls gleich mit an Little Snapper übergeben werden:

Ein Klick auf »Snap« übergibt den Job mit allen eingegebenen Daten dann an den Little Snapper, ohne das eigentlich Programm zu öffnen. Alles in allem ist die Safari-Erweiterung also kein großes Wunder, zeigt aber einmal mehr, dass ein paar kleine Details ein Programm noch bedienerfreundlicher machen können. Wer die Safari-Extensions bisher noch nicht aktiviert hat, kann das mit einigen Klicks nachholen:

1) Safari > Einstellungen > Erweitert > Haken bei »Menü “Entwickler” in der Menüleiste zeigen« setzen
2) Entwickler > Erweiterungen aktivieren
3) Erweiterungen-Menü taucht unter Safari > Einstellungen > Erweiterungen auf
4) heruntergeladene Erweiterungen können per Doppelklick installiert werden

Marc Grove
Gespeichert in: MV-Inside, Software