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Bild-Assets in Photoshop CC 14.1

Photoshop CC Icon

Das Update von Photoshop CC auf Version 14.1 dürfte für die meisten Webdesigner ein Segen in Sachen »Designs slicen« sein. Grund für die Freude ist der neue »Adobe Generator«, der sich unter »Photoshop > Voreinstellungen > Zusatzmodule > Generator« aktivieren lässt. Mit Hilfe des Generators lassen sich Elemente aus einer Photoshop-Datei automatisiert als Einzeldatei in einen separaten Ordner speichern, was bisher oftmals in mühevoller Kleinarbeit vom Designer (und/oder Webentwickler) erledigt wurde.

Bild-Assets in Photoshop CC 14.1

Damit Photoshop CC die sogenannten »Assets« anlegt, muss eine psd-Datei nur minimal verändert werden. Zum einen muss der Designer die Funktion unter »Datei > Generieren > Bild Assets« für jede Photoshop-Datei einzeln aktivieren. Zum anderen muss er ein »Tagging« der Ebenenelemente vornehmen und kann so selektieren, was am Ende als Einzeldatei aus dem Design exportiert wird. Frisch gesichert und aktualisiert werden die Elemente dann bei jedem Speichern der Photoshop-Datei und die Einzelbilder werden an dem Ort abgelegt, wo sich auch das .psd befindet.

Das Tagging könnte dabei nicht einfacher sein, nehmen wir als Beispiel das Start-Bildchen dieses Beitrags:

Bild-Assets in Photoshop CC

Das Wellen-Hintergrundbild aus der OSX Maverick-Beta hätten wir gerne als .jpg mit 80% Qualität exportiert und hängen deswegen an den Ebenenamen ein ».jpg8« oder ».jpg.80%«. Das Photoshop-Icon soll als transparentes .png im Export-Ordner landen, weswegen der Ebenennamen ein .png bekommt, was die Ebene zu einem schlichten »png32 with semi-transparent alpha« macht.

Besonders interessant macht den Generator aber, das er auch auf Ebenen-Ordner reagiert und diese automatisch zu einem Einzelbild zusammenfassen kann. In unserem Beispiel bekommt der Photoshop-Ordner »MV-Tutorial« ein ».jpg6« angehängt, was den Ordner im Export zu dem Bild am Anfang des Artikels macht. Adobe hat die einsetzbaren Tags in einem Blog-Artikel zusammengefasst.

Mit den Bild-Assets lassen sich also viele Arbeitsschritte in Richtung Webdesign einsparen. Neben dem »zerschneiden« kompletter Webseiten bietet sich die Funktion natürlich auch für die Aktualisierung von Werbebanner und diversen anderen, wiederkehrenden Aufgaben an. Zudem zwingt die Funktion zu einem pixelgenauem Arbeiten, was nicht nur die Webentwickler erfreuen dürfte.

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