Beitrag vom 25 Juni 2008 16:27

Adobe bringt Acrobat 9 auf den Markt und aktualisiert damit auch die Creative Suite auf Version 3.3. Die neuen Funktionen von Acrobat beinhalten unter anderem eine Flash-Unterstützung für PDFs, erweiterte Funktionen von Acrobat.com und die sogenannten »PDF-Portfolios«. Mit den Portfolios lassen sich diverse Dateien und Formate automatisch in einer komprimierten PDF-Datei bündeln. Um den Zusammenschluß der Dateien noch ordentlich aussehen zu lassen, kann der Benutzer zwischen diversen Layoutvorlagen für sein Portfolio wählen.
Das aktualisierte »Acrobat Pro« kostet 665 Euro, die Upgrade-Version noch 225 Euro. Für die »Extended-Version«, die zusätzliche 3D-Funktionen bietet, muss der Anwender 975 Euro (Upgrade: 320 Euro) auf den Tisch legen. Die verschiedenen Formen der Creative Suite bekommen Acrobat 9 automatisch mit ins Paket gelegt. Ein Update von der CS 3 auf die CS 3.3 kostet 225 Euro.
Bei Adobe ticken die Software-Uhren also weiterhin wie gewohnt. Während viele Hersteller auch gerne mal ein paar interessante neue Funktionen für umsonst auf den Update-Weg bringen, bleibt Adobe seiner Linie treu: Bugfixes und nur das Nötigste für umsonst. Dabei würde dem braven Software-Käufer doch auch mal ein kostenloses Acrobat Pro 8.x gefallen.








Bei Adobe ticken die Software-Uhren …
Neue Funktionen wären schön, alllerdings würden sich dennoch viele Mac-User über seit mehr als einem Jahr anstehende Bugfixes mehr freuen.
So wird z.B. seit Acrobat 8.1 (in der Mac-Version) jede Seite mehrfach zum Drucker geschickt und mehrfach gerippt! Gratulation an Adobe – bitte drucken Sie mal 100 Exemplare eines 30 MB großen PDF-Dokuments.
Ein Bug über den wir uns mehrmals pro Tag ärgern, den es bereits in der Version 6 gab, der in der Version 8.1 wieder kam und weder mit dem Update 8.1.1 noch mit dem Update 8.1.2 gefixt wurde.
Die Druckvorstufe lässt grüßen!
Ja, die leidigen Probleme sind mir auch bekannt. Adobe bekleckert sich bei den Bugfixes nicht unbedingt mit Ruhm. Ein Grund mehr für mich mal einige »Upgrades« auszulassen …