Beitrag vom 10 Februar 2008 14:04

Wenn mir eins schon seit Jahren aufstößt, dann ist es ein fehlendes Media-Center im Mac OS X-Universum. Immer wieder wünsche ich mir ein Mac OS X Server, das mal nicht den professionellen Bedürfnissen entspricht, sondern denen in den eigenen vier Wänden. Die »Mac OS X Server – Home Edition« sollte dann zumindest auf jedem Intel-Mac laufen und ein paar Funktionen mitbringen, die so schwer nicht zu realisieren sein dürften:
iTunes und iPhoto-Server: Wer mehrere Rechner zuhause stehen hat, wird das Problem der unterschiedlichen Bibliotheken kennen. Eine Serverversion von iTunes und iPhoto könnte das Problem umgehen. Somit lässt sich eine zentral angelegte Bibliothek von mehreren Rechnern aus aktualisieren und verwalten. Die Rechner hingegen empfangen nur Streams vom Server, wie das eigentlich auch jetzt schon möglich ist.
Nur eben mit einem kleinen (aber entscheidenden) Unterschied: Die Rechner wissen nach dem Start von iTunes automatisch, was die anderen Rechner in der Zwischenzeit in der Bibliothek hinterlegt haben. Und es wird direkt in die Bibliothek des Servers gespeichert und die eigene Systemplatte bleibt auf Wunsch leer. Eine Synchronisationsoption, wie bei iPod oder iPhone, sorgt dann dafür, dass zum Beispiel der Laptop auch unterwegs einige Musiktitel und Fotos im Gepäck hat. Das MacBook Air würde schon jetzt perfekt ist das Konzept passen.
iCal und Adressbuch: Ein Home-Server dürfte sich neben iTunes und iPhoto auch um die Adressdatenbank und die Termine kümmern. Auch hier das selbe Spiel, wie bereits erwähnt. Eine Datenbank, von jedem Rechner aus einsehbar und aktualisierbar. Das hat Apple bereits in Mac OS X Server Leopard realisiert.
Der »Zentralrechner« darf aber auch noch mehr können. Da das ganze auf einem normalen Mac OS X aufbaut, sollten Netzwerkfreigaben bestimmter Ordner kein Problem sein und Software von Drittherstellern könnte den Rest an Streaming im Netz übernehmen, damit auch Nicht-Macs versorgt werden.
Der Rest ist dann Zukunftsmusik. Warum nicht ein Tablet-Mac als WLAN-Fernbedienung missbrauchen und den Zentralrechner im Keller über Remote-Verbindung administrieren? Oder gleich iPod touch oder iPhone dafür nutzen? Warum keine neue Hardware von Apple, die die Aufgabe des Zentralrechners übernimmt und eine Art aufgemotztes NAS ist?
Aber stattdessen kopier ich jetzt das Musikalbum, dass ich gerade für die Freundin im iTunes Store gekauft habe, auf einem USB-Stick und trage diesen an das MacBook, wo es von dort aus wieder in die iTunes-Bibliothek wandert. Doof!








Ich gebe dir recht! Mir fehlt sowas auch! Vor allem das sich iTunes Bibliotheken auf verschiedenen Macs nicht untereinander synchronisieren!
danke für diese (durchaus zeitgemässen) revolutionären ideen. ein wenig abhilfe lässt sich durch nas-systeme mit integriertem itunes-server schaffen.
grüsse
hans