Beitrag vom 10 August 2006 09:47

Nachdem die ersten Benchmarks des neuen Mac Pro eintrudeln gibt es nicht nur wegen der fehlenden Überraschung (One more thing …) auf der Keynote lange Gesichter, sondern auch wegen den ersten Benchmarkergebnissen der Intel-Quads. Laut MacInTouch fällt der Geschwindigkeitszuwachs nämlich gar nicht mal so hoch aus, verglichen mit einem G5 Quad. Eingesetzt wurde das »beliebte« Xbench 1.2, dass zwar Universal ist, aber schon öfter bei neuen Rechnern ziemlich daneben lag und gar seltsame Werte ausspuckte.
Im Netz geistern ebenfalls noch einige Benchmarks umher, die sogar noch mit Programmen errechnet wurden die unter Rosetta laufen. Ach, ich weiß nicht, warten wir doch lieber auf die Macworld oder gleich auf die heimische CT. Bestellt ist das Teil bei uns ohnehin schon. Ohne langes Gesicht, sondern mit Vorfreude auf vier Festplatteneinschübe. Endlich ein Ersatz für den G4 MDD








Diese Vergleiche sind der reinste Humbug. Zum einen, weil nur wenige Computerkäufe jede Rechnergeneration mitmachen – die Vergleiche mit dem Vorgänger sind total für den Hintern. Zum anderen, weil eben mehr zählt, als nur die reine Rechenpower. Ganz abgesehen davon, dass der Mac Pro (wie mein MacBook) zu den beneidenswerten Computern gehört, die während ihres Lebens schneller und immer schneller werden – je mehr optimierte Software darauf läuft. Und wenn ich sehe, wie mein MacBook im Vrgleich zu meinem PowerBook G3 jetzt schon rennt, wird mir allein bei dem Gedanken daran schon ganz schwindelig…
Wahre Worte hört man gern