Beitrag vom 22 Juni 2005 09:06

Der derzeitige Lieferant der PowerBook-Prozessoren Freescale gibt auch nach Apples Switch auf Intel fleißig das Erscheinen von neuen Prozessoren bekannt. Der neuste im Bunde hört auf den leicht zu merkenden Namen MPC7448, soll im Oktober erscheinen und könnte noch einmal eine neue Edition der PowerBooks vor dem großen Umstieg bringen. Das Freescale aber irgendwie die Luft ausgeht sieht man ebenfalls am neuen Modell. So neu ist es nämlich nicht. Die Steigerung der Geschwindigkeit von 1,67 GHz (derzeitiges PowerBook-Topmodell) auf 1,7 GHz (Topmodell neuer Prozessor) und ein bisschen drehen und wenden am Systembus spricht für sich.
Die wirkliche Neuerung liegt im neuen Fertigungsprozeß von 90 nm, was grob gesagt weniger Abwärme und geringere Leistungsaufnahme bedeutet. Also würden die neuen PowerBooks weniger warm und im Akkubetrieb länger laufen als die Vorgänger. Ein Grund zum feiern? Eher ein notwendiges Übel um bisherige Kritikpunkte am PowerBook einzudämmen. Eine richtge Innovationsspritze bleibt also aus. Intel hingegen will mit den »Yonah-Prozessoren« schon mit 65 nm auffahren, DualCore und nebenbei auch noch schneller getaktet, wobei hier der GHz-Vergleich natürlich wieder hinkt. Aber auch Freescale gibt an, dass man an DualCore-Prozessoren arbeitet. Ob man davon noch etwas in PowerBooks zu Gesicht bekommt ist allerdings mehr als fraglich. Auf jeden Fall wird Freescale mit dem MPC7448 nicht mehr viel reißen können …







