Beitrag vom 30 Oktober 2010 21:42

Die ToDo-Lösung des kleinen Mannes

Als jemand, der bisher seine Notizen und ToDo-Listen stets auf dem Mac-Dashboard gepflegt hatte, stellte sich vor einigen Wochen die Herausforderung, dass eine neue Lösung her muss. Da ich grundsätzlich an eine Software zur Verwaltung von ToDo-Listen keine großen Anforderungen stelle (lediglich Enddatum und Aufgabe sind für mich relevant), habe ich lange im Internet gesucht und nichts Passendes gefunden. Wichtiges Kriterium dabei war außerdem, dass die Software möglichst auch unter Windows verfügbar ist und sich die Notizen sowie Aufgaben synchronisieren lassen.

Auch bei den fertigen webbasierten Lösungen fand ich nicht wirklich etwas, das meinen minimalistischen Anforderungen gerecht wurde. Damit war ich bei meiner nächsten Idee – ich programmiere mir selbst etwas. Doch plötzlich hatte ich die Lösung für all meine Probleme, die eigentlich so primitiv ist, dass ich mich frage, wieso ich nicht eher darauf gekommen bin.

Da als Grundausstattung sowieso auf meinen diversen Betriebssystemen und Rechnern Dropbox installiert ist, erstellte ich dort meine »TODO.txt« Datei. In dieser verwalte ich im gewöhnlichen UTF8-Plaintext-Format meine Aufgaben (eine Liste mit Tabulator-Einrückungen) sowie allfällige Notizen in einem separaten Bereich darunter. Um komfortablen Zugriff auf die Datei zu haben, wurde noch auf jedem Rechner eine Verknüpfung am Desktop angelegt. Et voilà, fertig!

Ja, ihr dürft mich jetzt ruhig auslachen. Ich weiß, dass die Lösung weder übermäßig genial noch sonderlich abstrakt ist. Aber da man bekanntlich sehr oft »den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht«, kann ich vielleicht auf diese Weise ein paar meiner Leser auf den rechten Pfad führen. Außerdem ist die Lösung absolut kostenlos, bietet großartige Cross-Platform-Unterstützung (Linux, Windows, Mac OS X) und ist einfach in der Handhabung! ;-)

Christoph Kamon
Gespeichert in: MV-Inside

Beitrag vom 14 Oktober 2010 20:18

We need a break …

Marc Grove
Gespeichert in: MV-Inside

Beitrag vom 25 September 2010 14:28

Soundhelfer für den Mac

Wer mehrere Audio-Interfaces an seinem Mac betreibt oder, so wie ich, einfach nur ab und an ein wenig mit der im MacBook eingebauten Soundkarte Aufnahmen macht, hat viel Klickarbeit zu erledigen. Verändern der Aufnahmequelle oder Justieren der Aufnahmelautstärke macht oft einen Blick in die Systemeinstellungen erforderlich. Und diese sind nicht gerade »just one click away« …

Aus diesem Grund bietet Rogue Amoeba, von denen auch das neulich vorgestellte Airfoil stammt, zwei kostenlose Hilfsprogramme an. Diese rüsten einige Funktionen nach, die man sich eigentlich von Mac OS X direkt erwarten hätte können.

SoundSource ermöglicht über die Menüleiste den flinken Zugriff auf alle erdenklichen Lautstärkeregler. Außerdem ist es hier möglich, zwischen den verfügbaren Ein- und Ausgängen zu wählen. Eine Option, das Programm gleich bei der Anmeldung zu starten, ist auch vorhanden.

Eine Funktion, die unter Mac OS 9 vorhanden war, wird durch das Programm LineIn nachgerüstet. Und zwar lässt sich hier ein Audioeingang direkt auf einen Ausgang durchschleifen. So lässt sich beispielsweise ein an den Mac angeschlossenes Mikrofon für eine Durchsage an der Musikanlage verwenden. Als kleines Extra lässt sich die Zuordnung der einzelnen Kanäle beeinflussen. Das heißt, dass sich beispielsweise linker und rechter Kanal eines Stereosignals vertauschen lassen.

Mir ist durchaus bewusst, dass beide Programme für sich keine Sensation darstellen, aber sie verrichten brav ihre kleinen Hilfsdienste. Und da sie kostenlos erhältlich sind, gibt es auch keinen Grund, sich zu beschweren. Beide Programme sind ab Mac OS X 10.5 Leopard lauffähig.

Download von SoundSource und LineIn:
http://rogueamoeba.com/freebies/

Update vom 26. 9. 2010:
Wie mir einer unserer Leser per Kommentar mitgeteilt hat, ermöglicht ein Klick auf das Lautsprechersymbol (mit gedrückter Alt-Taste) eine Auswahl von Ein- und Ausgang – ganz ohne Zusatzprogramm. Danke für diesen Hinweis!

Christoph Kamon
Gespeichert in: Software

Beitrag vom 21 September 2010 09:10

Schreibtischplatte als Serverrack

Das sich der Mac mini (2010) auch als sparsamer Server anbietet ist kein großes Geheimnis mehr. Nun möchte der Hersteller »Macessity« den Mini auch platzsparend unterbringen und zeigt mit dem »MX4-V2« eine Schiene für den Einbau von vier Mac minis in ein Standard-Serverrack und den »MI-Classic«, um den kleinen Rechner unterm Schreibtisch zu montieren.

Während der MX4-V2 (Bild oben) im Prinzip nur eine fürs Rack passende Metallplatte (19″ W x 16″ D x 3.5″ H) mit Löchern für die Kabelführung ist und 80 US-Dollar kostet, kann das »MiClassic Mount Bracket« (8″ W x 8″ D x 2″ H) platzsparend beispielsweise unter der Schreibtischplatte angeschraubt werden. Ein USB 2.0-Hub mit vier Anschlüssen soll zudem dafür sorgen, dass die Ports an der Frontseite des Minis erreichbar werden.

Das MiClassic kostet 55 US-Dollar und kann mit dem optionalen »Swivel Bracket« für weitere 20 US-Dollar um ein 360°-Gewinde ergänzt werden. So weit es die angeschlossenen Kabel dann zulassen, lässt sich der Mini damit relativ frei drehen.

Marc Grove
Gespeichert in: Hardware, Kurioses, MV-Inside

Beitrag vom 14 September 2010 10:59

Boot Camp mit Hindernissen

Natürlich ist mir bewusst, dass Boot Camp bei weitem nichts Neues mehr ist. Und genauso ist mir klar, dass sich nicht so wenige Leser fragen, wieso ich dann überhaupt noch einen Artikel verfasse – zurecht! Obwohl man allgemein sagen kann, dass Boot Camp eine verhältnismäßig »deppensichere« Installation von Windows erlaubt, kann man dabei trotzdem auf ziemliche Schwierigkeiten stoßen. Und dabei ist nicht etwa eine schlechte Akkulaufzeit gemeint, sondern wesentlich Schwerwiegenderes.

Mein MacBook Pro basiert auf der »Santa Rosa« Plattform und hat mittlerweile über drei Jahre auf dem Buckel. Abgesehen von einigen Experimenten, wie Boot Camp noch recht neu war, hatte ich die ganzen Jahre immer nur Mac OS X installiert. Für meine Windows-Anforderungen genügte eine virtuelle Maschine mit Windows XP. Diese ziemlich zugemüllte Installation (mit dem schon in die Jahre gekommenen Betriebssystem) wollte ich zunächst durch ein virtualisiertes Windows 7 ersetzen. (weiterlesen)

Christoph Kamon
Gespeichert in: Software

Beitrag vom 2 September 2010 15:37

iTunes 10 ist da …

… und natürlich bereits installiert. Die erste auffällige Neuerung ist ein neues Icon, das sich ziemlich von dem der letzten Versionen unterscheidet. Irgendwie wirkt es im Dock ungewohnt und auffällig, verglichen mit denen von Mail und Finder. Wollen wir uns das mal im Detail ansehen. Oder genauer gesagt: Sehen wir uns das ganze aus meinem Blickwinkel an.

Was heißt »aus meinem Blickwinkel« …? Ganz einfach! Die ganzen neuen Features sind sowieso auf der offiziellen Webseite hinreichend erklärt und beworben. Ich konzentriere mich vielmehr auf die Funktionalitäten von iTunes, die ich auch verwende und ordentlich beurteilen kann. Und möglicherweise bin ich hier etwas unkonventionell unterwegs. Ich besitze kein iPhone, ich kaufe nicht im iTunes-Store und ich synchronisiere beziehungsweise verwalte auch keine Videos mit dem Programm. (weiterlesen)

Christoph Kamon
Gespeichert in: Software

Beitrag vom 31 August 2010 10:19

Standardwerkzeuge – Perian, Flip4Mac, VLC

Viele Leser können wahrscheinlich gleich weiterblättern, denn »VLC«, »Perian« und »Flip4Mac« gehören bei den meisten Usern ohnehin zur Standardinstallation eines Macs. Ein- und Umsteiger auf Mac OS X werden allerdings früher oder später auf die ein oder andere Videodatei stoßen, die sich mit dem Mac nicht von Haus aus abspielen lässt. Und wie wir Apple kennen, ist man in Cupertino nicht unbedingt großzügig, was die Unterstützung von »fremden« Videocodecs angeht.

QuickTime ist und bleibt natürlich trotzdem ein schöner Videoplayer. Besonders das optische Erscheinungsbild des Programms lässt kaum noch Wünsche offen. Trotzdem greifen Vielgucker am Mac gerne auf den Open-Source-Player »VLC« zurück. Das liegt sicher nicht zuletzt daran, dass dieser Open-Source-Videoplayer kostenlos zum Download zur Verfügung steht. Viel wichtiger ist aber die Unterstützung beinahe jedes Video-Containers und Codec-Formats, welches in der virtuellen Welt herumschwirrt. Und VLC erfüllt auf dem Mac noch einen weiteren Wunsch, nämlich den nach Blu-rays, bzw. HD-Videos am Mac. Wenn auch nur über Umwege. (weiterlesen)

Marc Grove
Gespeichert in: MV-Inside, Software

Beitrag vom 13 August 2010 09:13

Creative Suite 5 aus der Enterprise

Adobe hat mit der Creative Suite 5 nicht nur endlich einen funktionierenden Updater parat, sondern auch ein gut funktionierendes Programm zur Verteilung der Software im Netzwerk. Die »Adobe Application Manager Enterprise Edition« macht mit dem Aufwand von nur wenigen Klicks aus den von Adobe angebotenen Software-Downloads (.dmg) .pkg-Installer, die dann beispielsweise mit »Apple Remote Desktop« direkt über das Netzwerk auf diversen Client-Rechnern installiert werden können, ohne das dort, für die Installation, der Betrieb zum erliegen kommt.

Zur Erstellung der Pakete reicht ein passendes .dmg aus der Creative Suite 5 oder die Original-DVD des gekauften Produkts und natürlich die passende »Enterprise-Seriennummer«. Sind Seriennummer und Speicherort des Original-Installers angegeben, fragt das nächste Fenster nach den zu installierenden Programm-Komponenten, hier am Beispiel von InCopy CS5: (weiterlesen)

Marc Grove
Gespeichert in: MV-Inside, Software

Beitrag vom 8 August 2010 14:47

Sequel Pro

Kaum mehr eine Anwendung oder Webseite funktioniert ohne darunter liegende Datenbank. Neben kommerziellen Lösungen von Oracle und Microsoft erfreut sich dabei MySQL – insbesondere im Webbereich – großer Beliebtheit. Abgesehen von der Tatsache, dass es sich dabei um ein kostenloses Datenbanksystem handelt, existiert eine große Auswahl an Hilfsprogrammen, die das Modellieren von Datenbanken und das editieren von darin gespeicherten Daten erleichtern. Bereits vor einigen Monaten habe ich einen Artikel über MySQL Workbench verfasst.

Im Gegensatz zur grafischen Modellierung von Datenbankmodellen, wie sie MySQL Workbench ermöglicht, möchte ich mich heute einem eher klassisch gehaltenen MySQL-Client zuwenden. Die Rede ist hier von »Sequel Pro«, einem nativen Mac-Programm, das in reinem Cocoa programmiert wurde. Damit wäre auch schon die erste Besonderheit erwähnt: Das Programm sieht so aus, wie man es unter Mac OS X von einem Programm erwartet. Und es reagiert auch so, wie man es sich von einer guten Anwendung erwartet – nämlich äußerst flink. Gut! (weiterlesen)

Christoph Kamon
Gespeichert in: Software

Beitrag vom 5 August 2010 20:33

Bye, bye, PowerPC …

… war doch ganz nett mit dir.

Marc Grove
Gespeichert in: Hardware, MV-Inside