Beitrag vom 2 September 2010 15:37

iTunes 10 ist da …

… und natürlich bereits installiert. Die erste auffällige Neuerung ist ein neues Icon, das sich ziemlich von dem der letzten Versionen unterscheidet. Irgendwie wirkt es im Dock ungewohnt und auffällig, verglichen mit denen von Mail und Finder. Wollen wir uns das mal im Detail ansehen. Oder genauer gesagt: Sehen wir uns das ganze aus meinem Blickwinkel an.

Was heißt »aus meinem Blickwinkel« …? Ganz einfach! Die ganzen neuen Features sind sowieso auf der offiziellen Webseite hinreichend erklärt und beworben. Ich konzentriere mich vielmehr auf die Funktionalitäten von iTunes, die ich auch verwende und ordentlich beurteilen kann. Und möglicherweise bin ich hier etwas unkonventionell unterwegs. Ich besitze kein iPhone, ich kaufe nicht im iTunes-Store und ich synchronisiere beziehungsweise verwalte auch keine Videos mit dem Programm. (weiterlesen)

Christoph Kamon
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Beitrag vom 31 August 2010 10:19

Standardwerkzeuge – Perian, Flip4Mac, VLC

Viele Leser können wahrscheinlich gleich weiterblättern, denn »VLC«, »Perian« und »Flip4Mac« gehören bei den meisten Usern ohnehin zur Standardinstallation eines Macs. Ein- und Umsteiger auf Mac OS X werden allerdings früher oder später auf die ein oder andere Videodatei stoßen, die sich mit dem Mac nicht von Haus aus abspielen lässt. Und wie wir Apple kennen, ist man in Cupertino nicht unbedingt großzügig, was die Unterstützung von »fremden« Videocodecs angeht.

QuickTime ist und bleibt natürlich trotzdem ein schöner Videoplayer. Besonders das optische Erscheinungsbild des Programms lässt kaum noch Wünsche offen. Trotzdem greifen Vielgucker am Mac gerne auf den Open-Source-Player »VLC« zurück. Das liegt sicher nicht zuletzt daran, dass dieser Open-Source-Videoplayer kostenlos zum Download zur Verfügung steht. Viel wichtiger ist aber die Unterstützung beinahe jedes Video-Containers und Codec-Formats, welches in der virtuellen Welt herumschwirrt. Und VLC erfüllt auf dem Mac noch einen weiteren Wunsch, nämlich den nach Blu-rays, bzw. HD-Videos am Mac. Wenn auch nur über Umwege. (weiterlesen)

Marc Grove
Gespeichert in: MV-Inside, Software

Beitrag vom 13 August 2010 09:13

Creative Suite 5 aus der Enterprise

Adobe hat mit der Creative Suite 5 nicht nur endlich einen funktionierenden Updater parat, sondern auch ein gut funktionierendes Programm zur Verteilung der Software im Netzwerk. Die »Adobe Application Manager Enterprise Edition« macht mit dem Aufwand von nur wenigen Klicks aus den von Adobe angebotenen Software-Downloads (.dmg) .pkg-Installer, die dann beispielsweise mit »Apple Remote Desktop« direkt über das Netzwerk auf diversen Client-Rechnern installiert werden können, ohne das dort, für die Installation, der Betrieb zum erliegen kommt.

Zur Erstellung der Pakete reicht ein passendes .dmg aus der Creative Suite 5 oder die Original-DVD des gekauften Produkts und natürlich die passende »Enterprise-Seriennummer«. Sind Seriennummer und Speicherort des Original-Installers angegeben, fragt das nächste Fenster nach den zu installierenden Programm-Komponenten, hier am Beispiel von InCopy CS5: (weiterlesen)

Marc Grove
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Beitrag vom 8 August 2010 14:47

Sequel Pro

Kaum mehr eine Anwendung oder Webseite funktioniert ohne darunter liegende Datenbank. Neben kommerziellen Lösungen von Oracle und Microsoft erfreut sich dabei MySQL – insbesondere im Webbereich – großer Beliebtheit. Abgesehen von der Tatsache, dass es sich dabei um ein kostenloses Datenbanksystem handelt, existiert eine große Auswahl an Hilfsprogrammen, die das Modellieren von Datenbanken und das editieren von darin gespeicherten Daten erleichtern. Bereits vor einigen Monaten habe ich einen Artikel über MySQL Workbench verfasst.

Im Gegensatz zur grafischen Modellierung von Datenbankmodellen, wie sie MySQL Workbench ermöglicht, möchte ich mich heute einem eher klassisch gehaltenen MySQL-Client zuwenden. Die Rede ist hier von »Sequel Pro«, einem nativen Mac-Programm, das in reinem Cocoa programmiert wurde. Damit wäre auch schon die erste Besonderheit erwähnt: Das Programm sieht so aus, wie man es unter Mac OS X von einem Programm erwartet. Und es reagiert auch so, wie man es sich von einer guten Anwendung erwartet – nämlich äußerst flink. Gut! (weiterlesen)

Christoph Kamon
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Beitrag vom 5 August 2010 20:33

Bye, bye, PowerPC …

… war doch ganz nett mit dir.

Marc Grove
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Beitrag vom 1 August 2010 18:50

Ein Blick ins iPad-Backup

Auch wenn iTunes hin und wieder etwas sehr lange für die Datensicherung benötigt, ist das automatische Backup eines iPads (oder iPhones) eine durchaus praktische Sache, die sich unter anderem auch zur Installation weiterer (oder neuer) Geräte einsetzen lässt. Die Sicherung kann durchaus mit einem Mac OS X-Image, beispielsweise erstellt mit dem Carbon Copy Cloner, zur Installation neuer Geräte verglichen werden.

Ist ein iPad fertig eingerichtet und die Datensicherung durchgelaufen, lassen sich theoretisch beliebig viele andere Geräte mit diesem »Image« bestücken, vorausgesetzt man setzt stets den selben iTunes-Account dafür ein. Wird ein frisches iPad in iTunes registriert, bekommt man automatisch die Wahl das iPad aus einem vorhandenen Backup wiederherzustellen, oder es wirklich als neues Gerät einzurichten. Wird die Wiederherstellung gewählt, sorgt die Backup-Funktion dafür, dass eine 1:1-Kopie des Originalsystems auf das neue Gerät gespielt wird. Und das schließt beispielsweise auch In-App-Käufe von Magazin-Apps mit ein. Diese lassen sich zwar jederzeit auch neu aus den Apps heraus laden, aber über die Backup-Funktion geht das in der Regel schneller. Wer also 2+ iPads installieren will und diese beispielsweise mit einem Pool an Apps und Inhalten ausstatten will, kann dies mit der Wiederherstellung schnell und einfach realisieren.

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Marc Grove
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Beitrag vom 22 Juli 2010 14:06

Secret Maryo Chronicles

Wie bereits Kopfgrafik und Titel erahnen lassen, handelt es sich bei »Secret Maryo Chronicles« um ein Spiel, das dem populären Super Mario sehr ähnlich ist. In der Tat orientieren sich Gameplay, Grafik und Hintergrundmusik sehr stark am Original. Dabei stehen unzählige Levels mit verschiedenen optischen Aufmachungen und steigendem Schwierigkeitsgrad zur Verfügung.

Ähnlich, wie in Super Mario (das natürlich auf lizenzrechtlichen Gründen auf der Webseite des Herstellers nie genannt wird) erfolgt der Zugang zu den einzelnen Levels über eine Weltkarte, in der man die Spielfigur aus der Vogelperspektive sehen und steuern kann. Erfolgreich absolvierte Levels können so jederzeit ein auch weiteres Mal gespielt werden.

Neben einer schicken Grafik (die auf beliebige Auflösungen skaliert) bietet das Spiel einen In-Game Leveleditor, Speichern und Laden zu jedem beliebigen Zeitpunkt sowie einige weitere kleine Annehmlichkeiten. Freunden von Super Mario oder anderer Jump & Run Spiele, kann ich für Secret Maryo Chronicles nur meine Empfehlung aussprechen.

Das Spiel läuft unter Windows, Linux sowie Mac OS X und ist kostenlos erhältlich. Bei Gefallen am Spiel ist eine kleine Spende erwünscht, die die Weiterentwicklung dieses Open Source Projekts sichert.

Webseite:
http://www.secretmaryo.org/

Christoph Kamon
Gespeichert in: Software

Beitrag vom 20 Juli 2010 21:57

Tausche alte Kapsel gegen alte Kapsel

Eigentlich war es ja klar, dass es kein Zufall sein kann, wenn die beiden zeitgleich gekauften MacVillage-Time Capsules (die übrigens mit ganzen 3 Monaten Verspätung eintrafen, soviel zum Thema »Apple hat öfters Lieferschwierigkeiten bei seinen Produkten«) im Abstand von wenigen Monaten mit einem Netzteilfehler abrauchen. Die beiden sind schließlich auch nicht ganz alleine, wie der mittlerweile geschlossene Time Capsule-Friedhof eindrucksvoll bewiesen hat.

Und so war es nur ein Frage der Zeit, bis auch Apple das Problem erkannte und ein Austauschprogramm für die defekten Kapseln startete. Beide Kapseln traten denn auch umgehend den Weg zurück zum Erzeuger an. Während die eine den Weg über einen Reseller wählte, wurde die andere direkt in den Apple Store verfrachtet. In beiden Fällen ging der Austausch trotz fehlender Kaufbelege unbürokratisch über die Bühne, wobei weder beim Reseller noch im Apple Store der Tausch sofort vorgenommen werden konnte. Eine Wartezeit von zwei Tagen ist jedoch vollkommen akzeptabel.

So könnten denn auch alle wieder glücklich und zufrieden auf der Kapsel durch die Zeit surfen, wenn man im MacVillage nicht misstrauisch wäre und sogleich auf die Seriennummern der neuen alten Time Capsules schielen würde. Denn beide Austauschkapseln liegen wiederum in dem Seriennummernbereich, der von Apple als kritisch eingestuft wurde und zum Austausch berechtigt. Der Genius-Barkeeper konnte sich leider auch keinen Reim darauf machen und verwies mit einem gequälten Lächeln auf die Hoffnung, dass das Netzteil-Problem mit den Time Capsules mittlerweile behoben sein sollte. Aber falls nicht, berechtigt die besagte Seriennummer ja zum kostenlosen Austausch…

Dennis Dirdjaja
Gespeichert in: Hardware

Beitrag vom 20 Juli 2010 09:39

Sicherer Bildschirmschoner … mit Shortcut

Wer seinen Rechner verlässt und diesen schnell absichern möchte, kann das über verschiedene Wege angehen. In den meisten Fällen reicht es in den Systemeinstellungen unter »Sicherheit« den Haken bei »Kennwort erforderlich sofort nach Beginn des Ruhestands oder Bildschirmschoners« zu aktivieren. Den Ruhezustand des Rechners aktiviert man hingegen schnell über das Tastenkürzel cmd + alt + eject. Beim Bildschirmschoner sieht es etwas anders aus, da meines Wissens nach kein Standard-Tastenkürzel für dessen Aktivierung existiert.

In den meisten Fällen wird man sich deswegen mit einer aktiven Ecke aushelfen, die unter Systemeinstellungen > Schreibtisch & Bildschirmschoner > Bildschirmschoner > Aktive Ecken zu finden sind. Wird der Mauszeiger in die entsprechende Ecke gezogen, aktiviert sich der Bildschirmschoner und damit auch die zuvor aktivierte Passwortabfrage.

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Marc Grove
Gespeichert in: MV-Inside, Software

Beitrag vom 17 Juli 2010 22:58

Kommentar: Magazine auf dem iPad

Was die Magazine im App Store angeht, sind grob gesagt zwei Kategorien am virtuellen iTunes-Kiosk vertreten. Die einen setzen auf speziell für das iPad gestaltete Seiten (beispielsweise Time, Wired oder Popular Science), die anderen (beispielsweise W&V, GEO oder brandeins) machen sich den Einstieg in den App Store vom Gestaltungsaufwand her etwas einfacher und bieten im Prinzip ihre bereits durch die Printproduktion vorhandenen PDFs im iTunes Store an. Beschränkt man sich rein auf die Leseanzeige der Apps, sind die Programme grob gesagt nett aufgemachte PDF-Reader mit einem angebauten In-App-Store und einer Archivfunktion.

Die PDF-Variante kann, von der Darstellung her, durchaus als die »Quick&Dirty«-Lösung bezeichnet werden, wobei auch hier zwischen einem speziell auf die Auflösung des iPad gestalteten PDFs und dem normalen Magazin-PDF, dass unter anderem in der hochauflösenden Variante den Weg in die Druckerei findet, unterschieden werden muss. Während PDFs mit einer Größe von 1024 x 768 Pixeln entsprechend lesbar für das iPad gestaltet werden, haben die meisten Magazin-PDFs fast A4-Größe und stellen damit den Text in der Regel auf dem iPad viel zu klein dar. Folglich muss der Benutzer die »falsche« PDF-Größe durch vergrößern/verkleinern und scrollen der PDFs manuell ausgleichen. Man stelle sich vor, man würde dem zahlenden Leser im Printbereich (oder auch auf einer Webseite) etwas ähnliches zumuten …

Die Quick&Dirty-Lösung der Online-PDFs ist mit Sicherheit auch auf die momentan aufkommende Goldgräberstimmung zum Thema digitales Magazin zurückzuführen. Je schneller man im App Store zu finden ist, desto besser und innovativer scheint man momentan wahrgenommen zu werden. Dabei kann die Entwicklung der digitalen Magazine aber in die falsche Richtung gehen und könnte sich an vielen Stellen schnell wieder als Enttäuschung entpuppen. Viele Magazinangebote im App Store scheinen immer noch im Format der Printmagazine gefangen zu sein und hoffen mit relativ geringem Aufwand ein schönes Stück vom großen Download-Kuchen abzubekommen.

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Marc Grove
Gespeichert in: MV-Inside, Mobile & Apps