Probleme mit Firefox 30 und Sharepoint 2010

Firefox

Wer Firefox unter Mac OS X auf Version 30 aktualisiert, bekommt beim Aufruf einer Sharepoint-Seite im Browser nur noch einen weißen Bildschirm angezeigt und nicht die gewohnte Anmeldemaske. Bei Firefox heißt es dazu nur lapidar »NTLMv1 auth has been disabled, NTLM support on non-Windows platforms is now deprecated«.

So schlimm Microsoft Sharepoint 2010 auch sein mag, hin und wieder ist es ja doch noch im Einsatz und muss auch im Firefox laufen. Damit sich Firefox 30 und Sharepoint 2010 wieder etwas mehr mögen gibt es folgenden Workaround:

1) about:config in die Adresszeile von Firefox eingeben
2) Ich werde vorsichtig sein, versprochen!
3) Den Eintrag network.negotiate-auth.allow-insecure-ntlm-v1 suchen
4) Doppelklick auf den Eintrag, um diesen auf den Wert true zu ändern

Qnap TS-879U-RP produziert defekte Adobe-Dateien [Update]

Qnap Admin GUI

Die NAS-Systeme von Qnap sind günstig, oft schneller als viele der professioneller geltenden Speichersysteme und in der Regel einfacher zu administrieren als jeder Windows-Server. Die Einfachheit und der Preis können allerdings aber auch einen Nachteil haben, denn hast du ein Problem: Hast du ein Problem! Über Support und Ausfallsicherheit von Qnaps und ähnlichen Systemen wurde schon oft im professionellem Umfeld diskutiert, weswegen die Geräte oftmals ein bisschen belächelt werden. Und schließlich ist ja oftmals der Support das, was eigentlich richtig Geld kostet.

Sieht man dann aber über 90 MB/s vom iMac über Ethernet auf die Platten rasen – und das supertolle VMWare- oder Windows-Speichersystem im Rack nebendran bietet für den 3fachen Preis gerade mal die Hälfte an Übertragungsrate an – überlegt man sich gerne noch mal Sinn und Unsinn der günstigen NAS-Systeme … zumindest im Zusammenspiel mit Macs und zumal man sich bei normalen IT-Budgets für Fileserver stattdessen oftmals 3-4 Qnaps ins Rack hängen könnte.

Aber zurück zum Problemkind, einem nicht ganz so unprofessionellem »TS-879U-RP« mit acht Festplatteneinschüben. Nachdem die neue »Glitzer-iPad-GUI« (=Firmware 4.0.x) auf dem Qnap Einzug hielt war noch alles in Ordnung. Geändert hat sich das mit einem weiteren Firmware-Update auf Version 4.0.5 Build 20131023. Die Folge des Updates waren defekte Dateien aus diversen Adobe-Programmen, sofern sie über afp:// auf das Qnap gelangt sind. Betroffen sind unter anderem .ai, .psd oder .eps-Daten. Reproduzieren lässt sich das Problem beispielsweise folgendermaßen:

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SMB-Probleme unter Mavericks – smb2_smb_read_write_async

CIFS

Wer mit Mac OS X Mavericks Probleme beim Zugriff auf SMB-Volumes hat, findet eventuell diese oder ähnliche Fehlermeldungen in der Konsole:

kernel[0]: smb_iod_sendall: Timed out waiting on the response for 0x0 message_id = 8 state 0x1
kernel[0]: smb2_smb_read_write_async: smb_rq_reply failed 60

Taucht der Fehler auf, laufen Anfragen über smb:// meist ins Leere, die eingegebenen Log-In-Daten werden nicht akzeptiert oder ein Verbindungsaufbau auf den Server wird nach vielen Minuten Wartezeit einfach abgebrochen. Betroffen können dabei nicht nur kleine NAS-Systeme sein, sondern auch durchaus hochprofessionelle Speichersysteme.

Da das Problem nur hin und wieder mit »unglücklichen Hardware/Softwarekombinationen« auftaucht, ist der schnellste Lösungsansatz meist ein einfacher Workaround. Hat man bisher mit “Gehe zu” > “Mit Server verbinden” und einem smb:// die Verbindung aufgebaut, wechselt man einfach auf cifs://IP_DES_SERVERS oder cifs://NAME_DES_SERVERS und kann somit Apples Standard-SMB2-Implementierung umgehen.

Mavericks und Creative Cloud Programme – Palettenpositionen speichern nicht

Mission Control

Nach dem Update auf OS X Mavericks kann es vorkommen, das Creative Cloud-Programme wie Photoshop CC oder InDesign CC ihre Palettenpositionen verlieren, sobald man von einem der DTP-Programme in ein anderes Programm (oder den Finder) und wieder zurück wechselt. Taucht der Fehler auf, legt beispielsweise InDesign – trotz sauber gespeichertem und aktiviertem Arbeitsbereich – alle Paletten generell auf dem Hauptbildschirm ab und nicht dort, wo man sie gerne haben möchte. Bei Multi-Screen-Umgebungen – wo die Arbeitspaletten auf Zweit- und/oder Drittmonitore verteilt sind – ist das Arbeiten in den Programmen dadurch kaum mehr möglich.

Abhilfe schafft eine einfache Einstellungen in der »Mission Control«. Deaktiviert man unter Systemeinstellungen > Mission Control den Haken bei »Monitore verwenden verschiedene Spaces«, hat man zwar nicht mehr die Mavericks-typischen Finderleisten auf jedem einzelnen Bildschirm, dafür aber beständigere Arbeitspaletten und immerhin noch die gewohnte Finderleiste auf dem Hauptbildschirm.

Mission Control

Bild-Assets in Photoshop CC 14.1

Photoshop CC Icon

Das Update von Photoshop CC auf Version 14.1 dürfte für die meisten Webdesigner ein Segen in Sachen »Designs slicen« sein. Grund für die Freude ist der neue »Adobe Generator«, der sich unter »Photoshop > Voreinstellungen > Zusatzmodule > Generator« aktivieren lässt. Mit Hilfe des Generators lassen sich Elemente aus einer Photoshop-Datei automatisiert als Einzeldatei in einen separaten Ordner speichern, was bisher oftmals in mühevoller Kleinarbeit vom Designer (und/oder Webentwickler) erledigt wurde.

Damit Photoshop CC die sogenannten »Assets« anlegt, muss eine psd-Datei nur minimal verändert werden. Zum einen muss der Designer die Funktion unter »Datei > Generieren > Bild Assets« für jede Photoshop-Datei einzeln aktivieren. Zum anderen muss er ein »Tagging« der Ebenenelemente vornehmen und kann so selektieren, was am Ende als Einzeldatei aus dem Design exportiert wird. Frisch gesichert und aktualisiert werden die Elemente dann bei jedem Speichern der Photoshop-Datei und die Einzelbilder werden an dem Ort abgelegt, wo sich auch das .psd befindet.

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Eigener Blindtext in InDesign CC

InDesign

Statt dem gewöhnlichem “Lorem Ipsum”-Blindtext lässt sich InDesign CC auch überreden eigenen Blindtext zu laden. Dazu muss man nur, beispielsweise mit TextEdit, die gewünschte Textdatei erstellen und die Datei unter dem Namen »platzhalter.txt« direkt in den Programmordner von InDesign CC legen. Wird in InDesign die Funktion »Schrift > Mit Platzhaltertext füllen« verwendet, greift InDesign ab sofort auf die hinterlegte Textdatei zu. Und passende »Ipsum-Webseiten« gibt es ebenfalls genug:

Bacon Ipsum
Hipster Ipsum
Zombie Ipsum

Soundtracks aus der App

Game Music

Vor allem bei iOS-Spielen kann es durchaus mal vorkommen, das der darin enthaltende Soundtrack auch ohne Spiel ein paar Runden in der eigenen iTunes-Library drehen darf. Um das zu realisieren, lassen sich die Musik-Daten recht einfach aus der App extrahieren. Liegt die passende App in der iTunes-Library, kann man sich den Aufenthaltsort des Programms über einen Rechtsklick und »Im Finder zeigen« anzeigen lassen. Ist die App ausgewählt, geht es so weiter:

1) Erstelle eine Kopie der App
2) Ändere die Dateiendung der kopierten Datei von .ipa in .zip
3) Das .zip per Doppelklick öffnen
4) In den Ordner »Payload« navigieren, wo das eigentliche Programm liegt
5) Rechtsklick auf das Programm und »Paketinhalt anzeigen« auswählen

Nun hat man einen Ordner vor sich, der alle in der App befindlichen Daten – inklusive Musikdateien – anzeigt. Innerhalb des Ordners sucht man sich dann entweder MP3 und/oder ein Soundformat namens .caf, Apples Core Audio Format. Zum Abspielen der .caf-Daten kann man wiederum QuickTime verwenden, welches auch einen Export in ein .m4a zulässt. Ab damit in iTunes, die passenden Tags dazu und fertig ist der Soundtrack.

Flash Player mit Remote Desktop verteilen

Flash Player

Flash-Updates sind in letzter Zeit alles andere als selten geworden und aufgrund der Sicherheitslücken lohnt es sich auch die Updates einzuspielen. Schon in kleineren Netzwerken kann das unter Mac OS X recht nervig werden, wenn jeder Rechner »manuell« angesteuert werden muss. Auch hier kann »Apple Remote Desktop« nachhelfen, vorausgesetzt man findet das passende Download-Paket bei Adobe.

Landet man auf der Standard-Download-Seite von Adobe Flash lacht einen dort zwar der aktuelle Flash-Player (mit ca. 17 MB) zum Download an, was letztendlich aber auf der Platte landet ist gerade mal ein knapp 1 MB großer Installer, der sich wiederum im Laufe der Installation die benötigten Daten aus dem Netz zieht. Will man den kompletten Installer kann man beispielsweise auf macupdate.com ausweichen. Der Rest ist einfach:

1) .dmg öffnen
2) Rechtsklick auf »Install Adobe Flash Player«
3) »Paketinhalt zeigen« auswählen
4) Contents > Resources > Adobe Flash Player.pkg …
5) … auf den Schreibtisch kopieren
6) Und ab damit in die Verteilung von Apple Remote Desktop

Review: Feedbin als Google Reader-Alternative?

Feedbin Review

Nachdem Google seinen Reader-Dienst zum 1. Juli 2013 einstellen wird, geht die Suche nach Alternativen los. Für mich ist RSS noch weit davon entfernt zu sterben, was nach Googles Ankündigung oft orakelt wurde. Mal abgesehen von den ca. 350 Feeds, die ich bisher mit Google Reader und der iOS/OSX-App »Reeder« verwalte, ist RSS ein nicht unwichtiger Bestandteil um Informationen automatisiert von einer Webseite zur anderen zu bekommen. Das »Mimimi« im Netz über den Wegfall des Google Readers war entsprechend groß, aber bei kostenlosen Diensten muss man auch damit rechnen, das sie wieder eingestampft werden. Nicht das das nicht auch bei Bezahldiensten passieren kann, aber genau die versuchen jetzt die Lücke zu füllen, die der Reader ins bisherige RSS-Management reißt.

Für mich war der Google Reader schon immer nur über eine separate App zu gebrauchen, die Wahl fiel damals auf den »Reeder«. Grund für eine (kostenpflichtige) Zusatz-App war das Webinterface des Google Readers: Sehr zweckdienlich, aber nicht unbedingt schön anzusehen und für mich einfach zu unübersichtlich. Der »Reeder« hat das geändert und somit diente Google (einmal mehr) nur als kostenlose technische Plattform im Hintergrund, an der man sich vielleicht alle sechs Monate mal angemeldet hat.

Alternativen zum Reader gibt es viele. Da wären »Feedly«, »NetNewsWire«, »NewsBlur« oder »GoodNoows«, nur um einige zu nennen. Wer aber beim der App »Reeder« bleiben möchte ist natürlich abhängig von den Diensten, auf die der Entwickler setzen wird. Nach heutigem Stand werden das »Feedbin« und »Fever« sein. Weitere Dienste sind aber bereits in Vorbereitung. Es kann also nicht schaden dem Twitter-Account des Entwicklers zu folgen. Für meinen Umstieg wünsche ich mir vor allem das ich den »Reeder« weiter nutzen kann, aber auch das ich eine aufgeräumte Weboberfläche für meine Feeds bekomme. Die Wahl viel deswegen vorerst auf »Feedbin«. Weiterlesen

Dateipfade über Screenshots?

Mac OS X Finder

Möchte man jemandem mitteilen wo eine bestimmte Datei – oder ein Ordner – auf einem afp-Server vergraben liegt, bekomme man oft Screenshots aus dem passenden Finderfenster per Mail geschickt. Eigentlich für beide Seiten ziemlich unelegant und wenn man etwas kleinlich mit seinem teurem FibreChannel-Speicher ist, verbrät das ganze auch noch unnötig Platz auf dem Mailserver.

Statt dem Screenshot könnte man ebenso – und vermutlich gibt es noch elegantere Lösungen – die passende Datei markieren und cmd+i drücken. Das Infofenster hält dann den kompletten Serverpfad bereit, der per Copy&Paste als Text in der Mail landen kann. Beispielsweise: afp://xxx.xxx.xxx.xxx/OrdnerXY/MeineDaten/Einladung_0815.jpg Nebenbei kann man die verschickten AFP-Links auch direkt im Safari öffnen, der wiederum den Serverpfad an den Finder weitergibt und umgehend den passenden Ordner öffnet.

Über den Weg würde man dann auch keinen (ungewollten) Einblick in die Finder-Seitenleiste des Mail-Versenders bekommen und könnte auf Ordnernamen wie “Mein Bärchen und ich”, “GerippteFilme” oder “Meine Passwoerter” gerne verzichten.