Yosemite: Alias und Speicherort des iCloud Drive

Ein Alias für das iCloud Drive

Apple versucht wohl den Cloud-Ordner vor »direktem Zugriff« etwas zu verstecken und legt das iCloud Drive deswegen in die Seitenleiste der Mac OS X-Fenster zu den Favoriten. Von dort aus lässt sich das iCloud Drive ähnlich verwenden wie eine Dropbox oder ein Google Drive. Generell lassen sich alle möglichen Dateitypen in dem iCloud-Drive ablegen, solange sie nicht größer als 15 GB sind. Zugriff auf die darin abgelegten Daten hat man ebenfalls über iCloud.com.

Den eigentlichen Ablageordner des iCloud Drive findet man unter Benutzer/eigener Benutzername/Library/Mobile Documents/iCloud Drive. Von diesem Ordner lässt sich dann auch ein Alias auf den Schreibtisch legen, über welches man Daten etwas direkter in den Cloudspeicher befördern kann. Apple trickst aber mit der Sichtbarkeit der Ordnerinhalte von »Mobile Documents«, so dass man über den oben beschriebenen Pfad nicht direkt den Ordner »iCloud Drive« zu Gesicht bekommt. Zumindest nicht mit den Standardeinstellungen von Yosemite. Für ein passendes Alias muss man also etwas tricksen:

1) Mit gedrückter alt-Taste im Finder-Menü auf »Gehe zu« klicken
2) »Library« auswählen
3) Ein Alias des Ordners »Mobile Documents« auf den Schreibtisch legen
4) Doppelklick auf das eben erstellte »Mobile Documents«-Alias
5) Nun sieht man alle Ordner und Daten, die im iCloud Drive abgelegt sind
6) Hier taucht jetzt auch der Ordner »iCloud Drive« auf, von dem man ebenfalls ein Alias auf dem Schreibtisch ablegen kann

Das entspricht anscheinend nicht der Arbeitsweise, die sich Apple mit dem iCloud Drive vorstellt, ist aber ein zusätzlicher Weg Daten schnell in die iCloud zu befördern. So richtiges »Dropbox-Feeling« mag bei mir aber trotzdem nicht aufkommen. Wer übrigens auf einem iPhone oder iPad ebenfalls einen Finder-ähnlichen Zugriff bevorzugt, sollte im App Store nach dem kostenlosen »Cloud Drive Explorer« Ausschau halten. Mit der Universal-App hat man auch mobil eine gute Übersicht über »alle« darin abgelegten Daten.

Ein bisschen unklar ist mir noch, was Benutzer mit aufgemotztem iCloud-Speicherplatz machen, sollte die interne Festplatte nicht genug Platz für die Cloud-Daten bieten. Immerhin bietet Apple bis zu 1 TB Speicher an, der dann mit 19,99 Euro im Monat zu Buche schlägt. 500 GB gibt es für 9,99 Euro/Monat, 200 GB für 3,99 Euro/Monat und für 99 Cent im Monat bekommt man immerhin noch 20 GB angeboten. Wie man den Speicherort des iCloud Drive umbiegt – beispielsweise auf eine externe Festplatte – scheint vorerst wohl noch Apples Geheimnis zu bleiben.

Yosemite: Systemvoraussetzungen für Continuity und Handoff

Yosemite - Bluetooth 4.0

»Handoff« und »Continuity« werden Besitzer älterer Macs etwas ärgern, da die allgemeine Hardware-Kompatibilität von der zu Mac OS X 10.10 abweicht. Wer die netten Features zwischen Rechner und Mobilgerät nutzen möchte, benötigt relativ aktuelle Hardware, bzw. Bluetooth 4.0 in seinem Gerät. Die Bluetooth-Version kann man auf dem Mac unter Yosemite prüfen, indem man in der Finderleiste auf den Apfel klickt und dort »Über diesen Mac« > »Systembericht« > »Bluetooth« auswählt. Steht dort, neben dem Eintrag »LMP-Version«, eine kleinere Zahl als 0x6, ist die Hardware leider zu alt für die neuen Spielereien.

Apple bietet hierzu eine Anleitung zur Aktivierung von Handoff und eine Hardware-Kompatibilitätsliste an. Bei den Macs funktionieren Continuity und Handoff mit folgenden Rechnern:

– MacBook Air (Mid 2012 and later)
– MacBook Pro (Mid 2012 and later)
– iMac (Late 2012 and later)
– Mac mini (Late 2012 and later)
– Mac Pro (Late 2013).
– Xserve? (Muhahahahaha …)

Bei Apples Mobilgeräten sind folgende Modelle mit
Continuity und Handoff (teil-)kompatibel:

– Phone 5 or later
– iPhone 4s (sharing iPhone calls only)
– iPad (4th generation)
– iPad Air
– iPad Air 2
– iPad mini
– iPad mini with Retina display
– iPad mini 3
– iPod touch (5th generation).

iPhone-Update auf iOS 8.0.1 – Kein Netz

iOS 8 - Wallpaper Galaxy

Apple behebt mit dem Update auf iOS 8.0.1 leider nicht nur kleinere Fehler in der Software, sondern scheint auch einen neuen – etwas schwerwiegenderen – Bug einzuschleusen, der die Netzverbindung der SIM-Karte kappt und das iPhone mit einem schnöden »Kein Netz« zurücklässt. Wer also an seiner Mobilfunkverbindung, in Kombination mit einem iPhone 6 (oder auch anderen, prähistorischen iPhone-Modellen?) hängt, sollte einige Stunden warten, bzw. die Software-Version mit dem nächsten Bugfix abwarten. Weitere Probleme gibt es mit der Touch ID, die nach dem Update ebenfalls nicht mehr korrekt funktionieren kann.

UPDATE 01 | 20:23 Uhr:
Apple hat das Update zurückgezogen.

Changelog iOS 8.0.1:
– Kein Netz ;-)
– Behebt einen Fehler, so dass HealthKit-Apps jetzt über den App Store verfügbar gemacht werden können
– Behebt einen Fehler in Verbindung mit Dritthersteller-Tastaturen und der Passcode-Eingabe
– Behebt einen Fehler, der dazu führen konnte, dass einige Apps nicht auf die iPhoto-Library zugreifen konnten
– Verbessert die Zuverlässigkeit von Reachability auf dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus
– Behebt einen Fehler, der zu unerwarteter mobiler Datennutzung führen konnte beim Empfang von SMS und MMS
– Bessere Unterstützung von “Ask to buy” für Family Sharing und In-App-Käufen
– Behebt einen Fehler, der dazu führen konnte, dass Klingeltöne machmal aus iCloud-Backups nicht wiederhergestellt werden konnten
– Behebt einen Fehler, der das Hochladen von Bildern und Videos in Safari verhindern konnte

Probleme mit Firefox 30 und Sharepoint 2010

Firefox

Wer Firefox unter Mac OS X auf Version 30 aktualisiert, bekommt beim Aufruf einer Sharepoint-Seite im Browser nur noch einen weißen Bildschirm angezeigt und nicht die gewohnte Anmeldemaske. Bei Firefox heißt es dazu nur lapidar »NTLMv1 auth has been disabled, NTLM support on non-Windows platforms is now deprecated«.

So schlimm Microsoft Sharepoint 2010 auch sein mag, hin und wieder ist es ja doch noch im Einsatz und muss auch im Firefox laufen. Damit sich Firefox 30 und Sharepoint 2010 wieder etwas mehr mögen gibt es folgenden Workaround:

1) about:config in die Adresszeile von Firefox eingeben
2) Ich werde vorsichtig sein, versprochen!
3) Den Eintrag network.negotiate-auth.allow-insecure-ntlm-v1 suchen
4) Doppelklick auf den Eintrag, um diesen auf den Wert true zu ändern

Qnap TS-879U-RP produziert defekte Adobe-Dateien [Update]

Qnap Admin GUI

Die NAS-Systeme von Qnap sind günstig, oft schneller als viele der professioneller geltenden Speichersysteme und in der Regel einfacher zu administrieren als jeder Windows-Server. Die Einfachheit und der Preis können allerdings aber auch einen Nachteil haben, denn hast du ein Problem: Hast du ein Problem! Über Support und Ausfallsicherheit von Qnaps und ähnlichen Systemen wurde schon oft im professionellem Umfeld diskutiert, weswegen die Geräte oftmals ein bisschen belächelt werden. Und schließlich ist ja oftmals der Support das, was eigentlich richtig Geld kostet.

Sieht man dann aber über 90 MB/s vom iMac über Ethernet auf die Platten rasen – und das supertolle VMWare- oder Windows-Speichersystem im Rack nebendran bietet für den 3fachen Preis gerade mal die Hälfte an Übertragungsrate an – überlegt man sich gerne noch mal Sinn und Unsinn der günstigen NAS-Systeme … zumindest im Zusammenspiel mit Macs und zumal man sich bei normalen IT-Budgets für Fileserver stattdessen oftmals 3-4 Qnaps ins Rack hängen könnte.

Aber zurück zum Problemkind, einem nicht ganz so unprofessionellem »TS-879U-RP« mit acht Festplatteneinschüben. Nachdem die neue »Glitzer-iPad-GUI« (=Firmware 4.0.x) auf dem Qnap Einzug hielt war noch alles in Ordnung. Geändert hat sich das mit einem weiteren Firmware-Update auf Version 4.0.5 Build 20131023. Die Folge des Updates waren defekte Dateien aus diversen Adobe-Programmen, sofern sie über afp:// auf das Qnap gelangt sind. Betroffen sind unter anderem .ai, .psd oder .eps-Daten. Reproduzieren lässt sich das Problem beispielsweise folgendermaßen:

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SMB-Probleme unter Mavericks – smb2_smb_read_write_async

CIFS

Wer mit Mac OS X Mavericks Probleme beim Zugriff auf SMB-Volumes hat, findet eventuell diese oder ähnliche Fehlermeldungen in der Konsole:

kernel[0]: smb_iod_sendall: Timed out waiting on the response for 0x0 message_id = 8 state 0x1
kernel[0]: smb2_smb_read_write_async: smb_rq_reply failed 60

Taucht der Fehler auf, laufen Anfragen über smb:// meist ins Leere, die eingegebenen Log-In-Daten werden nicht akzeptiert oder ein Verbindungsaufbau auf den Server wird nach vielen Minuten Wartezeit einfach abgebrochen. Betroffen können dabei nicht nur kleine NAS-Systeme sein, sondern auch durchaus hochprofessionelle Speichersysteme.

Da das Problem nur hin und wieder mit »unglücklichen Hardware/Softwarekombinationen« auftaucht, ist der schnellste Lösungsansatz meist ein einfacher Workaround. Hat man bisher mit “Gehe zu” > “Mit Server verbinden” und einem smb:// die Verbindung aufgebaut, wechselt man einfach auf cifs://IP_DES_SERVERS oder cifs://NAME_DES_SERVERS und kann somit Apples Standard-SMB2-Implementierung umgehen.

Mavericks und Creative Cloud Programme – Palettenpositionen speichern nicht

Mission Control

Nach dem Update auf OS X Mavericks kann es vorkommen, das Creative Cloud-Programme wie Photoshop CC oder InDesign CC ihre Palettenpositionen verlieren, sobald man von einem der DTP-Programme in ein anderes Programm (oder den Finder) und wieder zurück wechselt. Taucht der Fehler auf, legt beispielsweise InDesign – trotz sauber gespeichertem und aktiviertem Arbeitsbereich – alle Paletten generell auf dem Hauptbildschirm ab und nicht dort, wo man sie gerne haben möchte. Bei Multi-Screen-Umgebungen – wo die Arbeitspaletten auf Zweit- und/oder Drittmonitore verteilt sind – ist das Arbeiten in den Programmen dadurch kaum mehr möglich.

Abhilfe schafft eine einfache Einstellungen in der »Mission Control«. Deaktiviert man unter Systemeinstellungen > Mission Control den Haken bei »Monitore verwenden verschiedene Spaces«, hat man zwar nicht mehr die Mavericks-typischen Finderleisten auf jedem einzelnen Bildschirm, dafür aber beständigere Arbeitspaletten und immerhin noch die gewohnte Finderleiste auf dem Hauptbildschirm.

Mission Control

Bild-Assets in Photoshop CC 14.1

Photoshop CC Icon

Das Update von Photoshop CC auf Version 14.1 dürfte für die meisten Webdesigner ein Segen in Sachen »Designs slicen« sein. Grund für die Freude ist der neue »Adobe Generator«, der sich unter »Photoshop > Voreinstellungen > Zusatzmodule > Generator« aktivieren lässt. Mit Hilfe des Generators lassen sich Elemente aus einer Photoshop-Datei automatisiert als Einzeldatei in einen separaten Ordner speichern, was bisher oftmals in mühevoller Kleinarbeit vom Designer (und/oder Webentwickler) erledigt wurde.

Damit Photoshop CC die sogenannten »Assets« anlegt, muss eine psd-Datei nur minimal verändert werden. Zum einen muss der Designer die Funktion unter »Datei > Generieren > Bild Assets« für jede Photoshop-Datei einzeln aktivieren. Zum anderen muss er ein »Tagging« der Ebenenelemente vornehmen und kann so selektieren, was am Ende als Einzeldatei aus dem Design exportiert wird. Frisch gesichert und aktualisiert werden die Elemente dann bei jedem Speichern der Photoshop-Datei und die Einzelbilder werden an dem Ort abgelegt, wo sich auch das .psd befindet.

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Eigener Blindtext in InDesign CC

InDesign

Statt dem gewöhnlichem “Lorem Ipsum”-Blindtext lässt sich InDesign CC auch überreden eigenen Blindtext zu laden. Dazu muss man nur, beispielsweise mit TextEdit, die gewünschte Textdatei erstellen und die Datei unter dem Namen »platzhalter.txt« direkt in den Programmordner von InDesign CC legen. Wird in InDesign die Funktion »Schrift > Mit Platzhaltertext füllen« verwendet, greift InDesign ab sofort auf die hinterlegte Textdatei zu. Und passende »Ipsum-Webseiten« gibt es ebenfalls genug:

Bacon Ipsum
Hipster Ipsum
Zombie Ipsum