Flash Player mit Remote Desktop verteilen

Flash Player

Flash-Updates sind in letzter Zeit alles andere als selten geworden und aufgrund der Sicherheitslücken lohnt es sich auch die Updates einzuspielen. Schon in kleineren Netzwerken kann das unter Mac OS X recht nervig werden, wenn jeder Rechner »manuell« angesteuert werden muss. Auch hier kann »Apple Remote Desktop« nachhelfen, vorausgesetzt man findet das passende Download-Paket bei Adobe.

Landet man auf der Standard-Download-Seite von Adobe Flash lacht einen dort zwar der aktuelle Flash-Player (mit ca. 17 MB) zum Download an, was letztendlich aber auf der Platte landet ist gerade mal ein knapp 1 MB großer Installer, der sich wiederum im Laufe der Installation die benötigten Daten aus dem Netz zieht. Will man den kompletten Installer kann man beispielsweise auf macupdate.com ausweichen. Der Rest ist einfach:

1) .dmg öffnen
2) Rechtsklick auf »Install Adobe Flash Player«
3) »Paketinhalt zeigen« auswählen
4) Contents > Resources > Adobe Flash Player.pkg …
5) … auf den Schreibtisch kopieren
6) Und ab damit in die Verteilung von Apple Remote Desktop

Review: Feedbin als Google Reader-Alternative?

Feedbin Review

Nachdem Google seinen Reader-Dienst zum 1. Juli 2013 einstellen wird, geht die Suche nach Alternativen los. Für mich ist RSS noch weit davon entfernt zu sterben, was nach Googles Ankündigung oft orakelt wurde. Mal abgesehen von den ca. 350 Feeds, die ich bisher mit Google Reader und der iOS/OSX-App »Reeder« verwalte, ist RSS ein nicht unwichtiger Bestandteil um Informationen automatisiert von einer Webseite zur anderen zu bekommen. Das »Mimimi« im Netz über den Wegfall des Google Readers war entsprechend groß, aber bei kostenlosen Diensten muss man auch damit rechnen, das sie wieder eingestampft werden. Nicht das das nicht auch bei Bezahldiensten passieren kann, aber genau die versuchen jetzt die Lücke zu füllen, die der Reader ins bisherige RSS-Management reißt.

Für mich war der Google Reader schon immer nur über eine separate App zu gebrauchen, die Wahl fiel damals auf den »Reeder«. Grund für eine (kostenpflichtige) Zusatz-App war das Webinterface des Google Readers: Sehr zweckdienlich, aber nicht unbedingt schön anzusehen und für mich einfach zu unübersichtlich. Der »Reeder« hat das geändert und somit diente Google (einmal mehr) nur als kostenlose technische Plattform im Hintergrund, an der man sich vielleicht alle sechs Monate mal angemeldet hat.

Alternativen zum Reader gibt es viele. Da wären »Feedly«, »NetNewsWire«, »NewsBlur« oder »GoodNoows«, nur um einige zu nennen. Wer aber beim der App »Reeder« bleiben möchte ist natürlich abhängig von den Diensten, auf die der Entwickler setzen wird. Nach heutigem Stand werden das »Feedbin« und »Fever« sein. Weitere Dienste sind aber bereits in Vorbereitung. Es kann also nicht schaden dem Twitter-Account des Entwicklers zu folgen. Für meinen Umstieg wünsche ich mir vor allem das ich den »Reeder« weiter nutzen kann, aber auch das ich eine aufgeräumte Weboberfläche für meine Feeds bekomme. Die Wahl viel deswegen vorerst auf »Feedbin«. Weiterlesen

Dateipfade über Screenshots?

Mac OS X Finder

Möchte man jemandem mitteilen wo eine bestimmte Datei – oder ein Ordner – auf einem afp-Server vergraben liegt, bekomme man oft Screenshots aus dem passenden Finderfenster per Mail geschickt. Eigentlich für beide Seiten ziemlich unelegant und wenn man etwas kleinlich mit seinem teurem FibreChannel-Speicher ist, verbrät das ganze auch noch unnötig Platz auf dem Mailserver.

Statt dem Screenshot könnte man ebenso – und vermutlich gibt es noch elegantere Lösungen – die passende Datei markieren und cmd+i drücken. Das Infofenster hält dann den kompletten Serverpfad bereit, der per Copy&Paste als Text in der Mail landen kann. Beispielsweise: afp://xxx.xxx.xxx.xxx/OrdnerXY/MeineDaten/Einladung_0815.jpg Nebenbei kann man die verschickten AFP-Links auch direkt im Safari öffnen, der wiederum den Serverpfad an den Finder weitergibt und umgehend den passenden Ordner öffnet.

Über den Weg würde man dann auch keinen (ungewollten) Einblick in die Finder-Seitenleiste des Mail-Versenders bekommen und könnte auf Ordnernamen wie “Mein Bärchen und ich”, “GerippteFilme” oder “Meine Passwoerter” gerne verzichten.

Per Remote ausgesperrt

Apple Remote Desktop

Kein Mensch wirft von Außen den Schlüssel durch die Haustür und schließt danach, mit breitem Grinsen, die Tür. Admins schaffen das leider hin und wieder mal. Ich hatte auch schon den Fall, das ein externer Supporter über Apple Remote Desktop auf einem Headless Xserve die Netzwerkschnittstellen deaktiviert und sich dann wundert, warum er nicht mehr per Remote zugreifen kann, um die angedachte Konfiguration zu beenden. Kein Spaß bei »kopflosen Servern«, kommt aber, im Eifer des Gefechts, hin und wieder mal vor.

Dabei geht es auch schon einfacher sich auszusperren. Dazu muss man nur auf einem Apple-Rechner das passende Apple Remote Desktop installieren, brav damit arbeiten und ARD in der Grundkonfiguration belassen. Während dem ersten Fernzugriff wird nichts großartig auffallen, bis man dann, bei laufendem ARD, die Remote-Session beendet. Will man darauf wieder auf den Rechner zugreifen, fällt einem auf, das das nicht möglich ist wenn auf der Maschine schon ARD läuft. Schuld daran ist – wie eigentlich fast immer – ein einfacher, nicht gesetzter Haken in den Einstellungen, siehe Screenshot oben.

Ist der Haken nicht gesetzt, sperrt ARD den Remote-Zugriff von einer anderen Maschine aus, wenn auf dem Server selbst bereits ein ARD ausgeführt wird. Tritt dieser Fall ein, müsste der Admin den restlichen Kollegen morgens eigentlich einen Kaffee ausgeben. Nicht aber, wenn er ein bisschen »Terminal-Gedöns« auf dem Kasten hat, um die Situation wieder zu bereinigen.

Ist der entfernte Server wegen einem laufendem ARD gesperrt, holt man sich über den Terminalbefehl »ps aux« die aktuellen Prozesse auf den Bildschirm. Danach sucht man sich die passende PID für Apple Remote Desktop raus und sendet den Befehl »kill *Nummer der PID*« ab. Problem gelöst, niemand hat etwas gesehen oder wird nachfragen. Danach empfiehlt es sich allerdings den Haken unter »Steuerung dieses Computers zulassen, wenn dieses Programm aktiv ist« dauerhaft zu setzen.

Bring your own App

App Store Icon

App Stores sind praktisch, die Software schnell über Kreditkarte bezahlt und deswegen nur einen Klick entfernt. Zumindest für den privaten Einsatz. Etwas komplizierter wird es bei Volumenlizenzen, bzw. Firmen, die gerne in Apples App Store einkaufen würden, aber böse Blicke ernten, wenn man mit der passenden »Rechnung« in den großen Hallen der Buchhaltung um eine Audienz bitten muss.

Allen Mitarbeitern einen App Store-Account zu verordnen würde Apple mit Sicherheit freuen, ist aber im praktischen Einsatz völlig unpraktisch. Eine andere Variante wäre einen Sammelaccount anzulegen, was aber schon bei mehr als 3-4 Rechnern wieder unhandlich wird und natürlich in einer tiefgrauen Zone liegt. Außerdem möchte man die Software ordentlich lizenzieren, weswegen man ohne Volumenlizenzen überhaupt nicht die Möglichkeit hat über einen Account eine bestimmte App mehrfach zu kaufen. Die Lösung dafür wären die Volumenlizenzen, die Apple in Deutschland aber bisher nur für die eigenen Apps anbietet.

Will ein Admin beispielsweise 20+ Update-Lizenzen von Mac OS X Mointain Lion besorgen spielt Apple noch mit. Einmal bestellt erhält man ein PDF mit den Lizenzinformationen und eine separate E-Mail mit einem Passwort zum Öffnen des PDF. In den Unterlagen findet sich dann ein Code zum Download von Mountain Lion aus dem App Store. Nun ist zwar der Download auf einen »Firmenaccount« gemeldet, das Systemupdate lässt sich aber – ohne weitere App Store-Account Abfrage – auf diversen Rechnern sauber installieren und der Lizenzbrief kann ich den Aktenordner mit den Softwareeinkäufen wandern.  Weiterlesen

Schneller speichern mit Photoshop CS6

PSD-Komprimierung

Wenn von langsamen Serververbindungen in Kombination mit Adobe Photoshop CS6 die Rede ist, liegt der Grund vielleicht gar nicht an der Verbindung selbst, sondern an einer Photoshop-Voreinstellung. Unter Photoshop > Voreinstellungen > Dateihandhabung findet man den Punkt »Komprimierung von PSD- und PSB-Dateien deaktivieren«.

Wird hier der Haken gesetzt, kann sich die Speichern/Öffnen-Geschwindigkeit um einiges erhöhen und der Admin muss nicht weiter dem Netzwerktraffic oder dem File-Server die Schuld zuschieben.

Vjoon K4 6.4.3.2 und die »Nächste Ausgabe«

K4 Vjoon

Vjoon K4 ist ein nach Außen hin weitgehend untransparentes Redaktionssystem. Kein (mir bekanntes) Userforum vom Hersteller, kaum direkte Interaktion der Entwickler mit den Benutzern und Anfragen stellt man generell an seinen Systemintegrator. Nicht unbedingt ein Beinbruch, aber auch nicht mehr ganz zeitgemäß. Administratoren fragen nun mal gerne andere Administratoren, ob ihr eigenes Problem denn wirklich eines ist, bevor man ein Ticket beim Integrator/Hersteller öffnet. Eigentlich eine durchaus nette Eigenschaft der Admins, die es sich in der Regel (seitens des Herstellers) lohnt zu unterstützen. Viele Probleme lassen sich so lösen, ohne das überhaupt zum Hersteller eskaliert werden muss.

Nachdem bei einer K4-Installation über 18 Monate lang Update-Pause herrschte, wagte man den Sprung auf K4 6.4.3.2 (Build: 7136) und suchte ein paar Tage später die Stelle im System, an der sich die Ausgaben weiterstellen lassen. Die Einstellungen für »Vorherige«, »Aktuelle« und »Nächste Ausgabe« waren aber nicht auffindbar, woran selbst sechs Augen scheiterten. Dabei ist alles so einfach, sagte dann der Integrator. Die passende Einstellung befindet sich in der K4-Administration unter »Benutzerdaten« > »Admin-Rollen«.

Dort hat vermutlich jeder K4-Admin einen Punkt der sich »Zugriff auf alles in K4« (oder ähnlich) nennt. Mit einem Doppelklick auf die Rolle taucht das Problem in Form eines nicht gesetzten Hakens bei »Publikationen: Ausgaben« auf. Ist der Haken wieder gesetzt, lassen sich die Publikationen auch wieder wie gewohnt unter »Ausgaben« weiterschalten, bzw. der passende Button für die Funktion ist nicht mehr ausgegraut.

Doppelt hält (nicht immer) besser

Thema Luxusprobleme: Wer mit einem Rechtsklick auf eine Datei das passende Dateimenü aufruft und sich die Programmliste unter »Öffnen mit« ansieht, hat eventuell jede Menge Dopplungen in der Liste. Eliminieren kann man die überflüssigen Einträge mit einem einfachen Terminalbefehl:

/System/Library/Frameworks/CoreServices.framework/Versions/A/Frameworks/LaunchServices.framework/Versions/A/Support/lsregister -kill -r -domain local -domain system -domain user

Kleiner Hinweis, sollte die Dopplungen nicht sofort verschwinden: Hin und wieder muss das Terminalgedicht auch mehrmals eingegeben werden und ein bis zwei Minuten Geduld können ebenfalls nicht schaden.